Die Q1-Leistungskurse Biologie im JuLab

Am 5. und 8. Mai sind wir, die beiden Biologie-Leistungskurse der Q1 von Frau Kaufmann und Frau Braß, nach Jülich gefahren, um dort im Schülerlabor „JuLab“ unsere Kenntnisse aus dem Unterricht experimentell anzuwenden.

Schon im ersten Halbjahr hatten wir uns mit Nervenzellen, wie sie aufgebaut sind und den Prozessen, welche – unsichtbar für das Auge – in ihnen ablaufen, beschäftigt. Eine große Rolle dabei spielt die Informationsweiterleitung, der Grund warum wir auf einen Reiz reagieren können. Um nun also auch praktisch mit neuronalen Prozessen in unserem Körper arbeiten zu können, wurden wir im JuLab von Natalia und René, zwei Mitarbeitern, die ausgebildete Biologielaboranten sind, betreut. Sie unterstützten uns dabei, unsere Experimente richtig auszuführen. Zusätzlich gaben sie uns einen kleinen Einblick in das Jülicher Forschungszentrum. Nach einer Präsentation über das Zentrum, in der wir erfuhren, in welchen Feldern dort hauptsächlich gearbeitet wird – z.B. in Neurowissenschaften und Klimaforschung – ging es auch schon ins Labor. Mit Kittel und Schutzbrillen ausgestattet und in Gruppen aufgeteilt, durften wir nun mithilfe von Salinenkrebsen (Artemia salina) die Reizbarkeit dieser Krebse erforschen. Dabei testeten wir zunächst die optische Reizbarkeit, indem wir die Krebse unter einem Mikroskop beobachteten, während sie einem möglichst kleinen Lichtstrahl ausgesetzt waren. Die Krebse schwammen zum Licht hin, was uns zeigte, dass sie positiv fototaktisch sein müssen. Im nächsten Versuch mit den Krebsen, testeten wir die chemische Reizbarkeit, indem wir Salz auf den Objektträger gaben. Die Krebse schwammen in Richtung des Salzes, was auf eine positive Chemotaxis hinweist und auch das Vorkommen der Krebse in salzigen Gewässern erklärt.

Anschließend testeten wir an unseren eigenen Achillessehnen und dem Bizeps, wie schnell die Informationsweiterleitung geschieht. Dafür verwendeten wir unter anderem Elektroden und einen EKG-Sensor. Gegen Mittag, nach einer spannenden ersten Hälfte unseres Ausflugs, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen, wo wir eine große Auswahl an Gerichten erhielten. Nach dem Mittagessen verlief das Arbeiten und Experimentieren im Labor weiterhin sehr spannend: Auf dem Plan stand ein Experiment, bei dem es galt, die Erregungsweiterleitung zweier unterschiedlicher Arten von Axonen in Modellexperimenten zu untersuchen.

Insgesamt hatten wir viel Freude beim Untersuchen und Entdecken an unserem Tag im Forschungszentrum.

Die Kosten für unsere Busfahrt zum JuLab wurden vom Netzwerk „Zukunft durch Innovation“ der Stadt Aachen und des Kreises Heinsberg übernommen. Zukunft durch Innovation NRW (kurz: zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Das KGH ist Teil des zdi-Netzwerks Aachen und Kreis Heinsberg.

Der Förderverein des Kreisgymnasiums hat die Kosten für das Mittagessen großzügig unterstützt.

Wir bedanken uns ausdrücklich beim zdi und beim Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung unserer Exkursion, sowie bei Natalia und René, die uns den ganzen Tag geduldig und unterstützend begleitet haben!

„Viktualia“ – Antike zum Anbeißen in der Mittagspause

Die Fachschaft Latein lud vergangene Woche zu den „Viktualia“ ein – und machte die Antike auf genussvolle Weise erlebbar. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bereiteten vor Ort frische Fladen, reichten Traubensaft und servierten mit viel Engagement das römische Moretum.
Für zusätzliche Spannung sorgte ein Orakel mit lateinischen Weissagungen – wer sie verstand, konnte punkten.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von den Lateinlehrkräften Frau Lengersdorf-Roeben, Herr Kasulke und Herr Keuter. Ein gelungenes Angebot, das gezeigt hat: Latein lebt – und schmeckt!

Mathe hopp: Känguru-Wettbewerb 2026

Der im Jahr 1978 in Sydney ins Leben gerufene Känguru-Wettbewerb der Mathematik hat sich zu einem der größten Mathematik-Wettbewerbe der Welt entwickelt. Weltweit gibt es rund sechs Millionen Teilnehmende aus über 100 Ländern. Auch am KGH nahmen am dritten Donnerstag im März wieder 107 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I am Wettbewerb teil.

Besonders erfolgreich schnitten dabei folgende zehn Schülerinnen und Schüler ab: Simon Ernst (5a), Emilian Jansen (5b), Jule Schellartz (5c), Mateo Sturm (5e), Henry Schmidt (6a), Emma Hübgens (6d), Vic Pirlogea (7c), Nick Welters (8a) und Antonia Lowis (9c) belegten jeweils einen dritten Platz. Hannes Tholen (5a) errang einen zweiten Platz. Das begehrte T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“ (d.h. die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) am KGH erhielt in diesem Jahr Hannes Tholen.

Als Belohnung für ihre hervorragenden Knobelleistungen überreichte Herr Schröder den Kindern in einer kleinen Feierstunde ihre Urkunden und Sachpreise. Auch die Fachschaft Mathematik gratuliert herzlich zu diesen tollen Leistungen.

Am Donnerstag, dem 18. März 2027 wird das Känguru der Mathematik erneut durchs KGH springen. Konkrete Informationen werden zu Beginn des Kalenderjahres 2027 folgen.

Forschung im Köpfchen

Bei diesjährigen, zweitägigen Besuch im Forschungszentrum Jülich haben wir, 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8, im Rahmen der JuLab Kooperation viel zum Thema Gehirn gelernt und experimentiert.

Am ersten Tag des Besuchs wurden wir wie immer von einem Bus um 7:45 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Forum der Schule abgeholt. Nach der Ankunft am Forschungszentrum Jülich erhielten wir unsere Eintrittspässe für die kommenden zwei Tage und kamen nach einem kurzen Fußmarsch über das Gelände am Gebäude der JuLAB- Kooperation an. Dort begaben wir uns nach einer kleinen Stärkung und der Erklärung des Tagesablaufs ins Biologie-Labor, erhielten, wie immer, unsere Hefte mit den Aufgabenstellungen für den Tag und konnten unverzüglich nach der Sicherheitseinweisung loslegen. Um den Umgang mit Handmikrotom, Skalpell und weiteren Geräten zu erlernen, schnitten wir zuerst hauchdünne Scheiben von Möhren ab, um diese anschließend zu mikroskopieren. Sobald wir diese erste Aufgabe bewältigt hatten, durften wir besagten Ablauf ebenfalls mit Hühnerherzen wiederholen, um so besser zu verstehen, wie man in der Gehirnforschung Schnitte von Gehirnen herstellt. Diese Hühnerherzscheiben färbten wir anschließend mit Eisenhämatoxylin nach Weigert und der Hämatoxylin-Eosin-Färbung nach Carazzi und mikroskopierten diese ebenfalls.

Nun ging es gegen Mittag zur Kantine und mit neu geschöpfter Kraft begaben wir uns auf eine Führung durch eines der Labore in denen Gehirnforschung betrieben wird. Hier lernten wir sehr viele spannende Fakten zum Thema Gehirn, sahen hautnah zu, wie ein Schnitt eines Gehirns angefertigt wurde, bekamen ein echtes, menschliches Gehirn zu Gesicht und durften es sogar vorsichtig berühren. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle, um nach einem spannenden ersten Tag die Rückfahrt nach Heinsberg anzutreten. Am zweiten Tag des Besuchs begaben wir uns zunächst in den Konferenzraum des JuLab-Gebäudes, um dort einige Erinnerungs- und Geschicklichkeitsübungen durchzuführen. Beispielsweise mussten wir uns an Begriffe erinnern oder mit beiden Händen einen Weg durch ein Labyrinth zeichnen ohne die Wände zu berühren. Danach ging es los auf eine Führung durch ein weiteres Labor der Gehirnforschung, in welchem zahlreiche MRT bereitstanden. Wir lernten viel darüber, wie man mit diesen Vorrichtungen Forschung betreibt und wie diese überhaupt aufgebaut sind beziehungsweise bedient werden.

Anschließend erhielten wir eine weitere spannende Führung durch die Gebäude der Supercomputer im Forschungszentrum Jülich, welche Daten aus aller Welt empfangen und auswerten und maßgeblich zur Auswertung der Daten der Gehirnforschung beitragen. Rückblickend fanden wir alle den Aufenthalt und die Einblicke in die Gehirnforschung sehr spannend und freuen uns bereits auf die weitere Kooperation, die uns bisher schon oft zeigte, wie wichtig das Gehirn doch für uns ist – eben Forschung im Köpfchen.

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Die Busfahrt wurde durch den MINT-Fonds des zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg gefördert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

 

Nick Welters (Klasse 8a)

Unvergessliche Tage in Spanien

Eine Woche, auf die sich viele schon seit Monaten gefreut hatten: Direkt nach den Osterferien machte sich unsere Austauschgruppe aus der Q1 gemeinsam mit Herrn Fervers-Dohmen und Frau Emunds auf den Weg nach Spanien, um ihre Partnerschule, das Institut La Mirjana in Lleida, Katalonien, zu besuchen. Nachdem uns die spanischen Gastschülerinnen und Gastschüler bereits im November am KGH besucht hatten, war die Vorfreude auf das Wiedersehen riesengroß.

Die Woche in Spanien war für unsere Schülerinnen und Schüler eine ganz besondere Erfahrung: Sie wurden von ihren Gastfamilien unglaublich herzlich aufgenommen, konnten den Schulalltag am Institut La Mitjana kennenlernen und viele neue Eindrücke sammeln.
Neben der Erkundung der Stadt Lleida mit Führung durch die Altstadt stand auch ein Besuch der beeindruckenden Seu Vella auf dem Programm.
Weitere Höhepunkte waren die Ausflüge nach Barcelona, wo unter anderem die berühmte Sagrada Família besichtigt wurde, sowie nach Cambrils, wo auch Zeit am Strand nicht fehlen durfte.

Neben vielen kulturellen Eindrücken, kulinarischen Erlebnissen und dem Besuch eines Castellers-Trainings stand vor allem eines im Mittelpunkt: Freundschaft, neue Erfahrungen und gelebter interkultureller Austausch.

Zurück bleiben großartige Erinnerungen, neue Freundschaften und viel Vorfreude auf ein Wiedersehen.

Ein herzlicher Dank gilt der Sparkassenstiftung der Kreissparkasse Heinsberg, die diesen Austausch durch ihre großzügige Förderung unterstützt und mitermöglicht hat.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch im kommenden Schuljahr!

Kreismeistertitel für die WKII-Fußballmannschaft der Jungen

Großer Erfolg für unsere Schule: Die Fußballmannschaft der Jungen in der Wettkampfklasse II hat sich den Kreismeistertitel gesichert!
Im Finale am 17. März setzte sich unser Team souverän mit 2:0 gegen das Cusanus-Gymnasium durch. Die Tore erzielten Mohammed Hizaz und Elias Koch und sorgten damit für einen verdienten Sieg.
Bereits auf dem Weg ins Finale zeigte die Mannschaft starke Leistungen: In den vorherigen Runden konnten sich unsere Spieler gegen die Gesamtschule Heinsberg, die Realschule Heinsberg sowie das Carolus-Magnus-Gymnasium Übach-Palenberg durchsetzen.
Teilnehmer:
Marc Cappel, Saladin Mouchaoueq, Moritz Wittka, Ben Heinrichs, Keanu Laprell, Mika Herfs, Tim Meggl, Tim Schmitz, Leo Handanovic, Mohammed Hizaz, Paul Windeln, Lucas Ischo, Jonas Wilms, Elias Koch, Mika Hohnen.

Mit dem Kreismeistertitel qualifiziert sich das Team für die nächste Runde: Bereits am kommenden Montag, den 20. April, tritt die Mannschaft in der Bezirkshauptrunde in Eschweiler an. Dort warten zwei starke Gegner aus dem Raum Aachen.
Wir gratulieren der Mannschaft herzlich zu diesem tollen Erfolg und drücken für die nächste Runde fest die Daumen!

Dem Weltall auf der Spur: Unser Tag im ETEC

Am 14. Januar 2026 besuchten wir, der Physik-Grundkurs der Q1, das Einstein-Telescope Education Center (ETEC) im Discovery Museum in Kerkrade als eine der ersten deutschsprachigen Schülergruppen. Im Mittelpunkt des Tages stand das geplante Einstein-Teleskop, um dessen Standort sich die Grenzregion bewirbt. Hierbei handelt es sich um ein internationales Forschungsgroßprojekt: ein riesiges, unterirdisches Interferometer, das Gravitationswellen untersuchen soll. Diese entstehen und werden messbar, wenn sich massereiche Objekte im All bewegen und dabei den Raum um sie herum verzerren.

Der Tag begann mit einem Film im „Erde-Theater“. Das ist ein rundes Kuppelgebäude, in dem man auf einem Glasbalkon steht, der sich einmal um die gesamte Innenseite zieht. Die Filmprojektion (eine virtuelle Reise durch das Universum) findet dann direkt unter den Füßen auf einer großen Fläche statt – man fühlt sich „mittendrin“. Danach folgte eine Vorlesung mit verschiedenen Experimenten und dem digitalen Avatar des niederländischen Wissenschaftlers Professor Gideon Koekoek, der die physikalischen Hintergründe erklärte. Herr Koekoek ist Professor für theoretische Physik an der Universität Maastricht mit dem Fachgebiet Gravitationswellen.

In anschließenden Workshops arbeiteten wir zu Themenbereichen wie Laserinterferometrie oder der Dämpfung von Schwingungen – Probleme, mit denen sich die Erbauer des Interferometers auseinandersetzen müssen. Zum Abschluss erstellten wir schließlich im „Kreativstudio“ eigene Projekte wie Videos oder Podcasts zum Einstein-Teleskop.

Engagement für Menschenrechte: Amnesty-Jugend organisiert Aktionsstand

In der vergangenen Woche engagierten sich Schülerinnen unserer Schule im Rahmen der Amnesty-Jugend vomit einem Aktionsstand in der Mittagspause für zentrale Themen rund um Menschenrechte und gesellschaftliches Miteinander.
Mit vielfältigem Informationsmaterial machten sie auf aktuelle menschenrechtliche Fragestellungen aufmerksam und setzten zugleich ein klares Zeichen gegen Rassismus. Ergänzt wurde der Stand durch kleine internationale Snacks!

Wir freuen uns sehr über das große Engagement unserer Schülerinnen, die sich aktiv für die Werte von Toleranz, Respekt und Menschenrechten einsetzen und diese in unsere Schulgemeinschaft hineintragen. Ganz in Einklang mit unserem Leitbild: Gemeinsam wachsen in Demokratie und Werten.

KGH erfolgreich beim Planspiel Börse

Am 26. Januar ging die 43. Spielrunde des Planspiels Börse der Sparkassen erfolgreich zu Ende. Zu den diesjährigen Gewinnern zählen Jakob Börstler und Arik Schreinemachers (beide Q1).

In der Nachhaltigkeitswertung erzielten sie erneut einen herausragenden Erfolg: Auf Kreisebene erreichten sie den 1. Platz und wurden dafür mit einem Preisgeld von 500€ ausgezeichnet.

Besonders bemerkenswert ist, dass die beiden bereits im vergangenen Jahr auf Regionalebene den 1. Platz belegten und damals sogar 1.500€ gewannen. Diese wiederholten Erfolge unterstreichen eindrucksvoll ihre ausgeprägte Börsenkompetenz sowie ihre kluge und vorausschauende Anlagestrategie.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Das Planspiel Börse ist ein Börsenwettbewerb der Sparkassen, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Wertpapierdepot mit virtuellem Spielkapital eröffnen. Ziel ist es, dieses Kapital durch geschickte Transaktionen an der Börse zu vermehren. Die fiktiven Käufe und Verkäufe werden fortlaufend mit den realen Kursen während der Börsenöffnungszeiten abgerechnet. Auf diese Weise vertieft der simulierte Wertpapierhandel spielerisch wirtschaftliche Grundkenntnisse und vermittelt fundiertes Börsenwissen.

Ostergruß-Aktion 2026

Der Religionskurs der Stufe 5 von Frau Lennertz besuchte am 23. März in Begleitung von Schulseelsorger Herrn Hermanns das Seniorenwohnheim in der Schafhausener Straße, um alle gebastelten Ostergrüße der Jahrgangsstufen den Bewohnern des Seniorenheims zu übergeben. Die Ostergrüße wurden mit großer Freude entgegengenommen und mit einer Begeisterung von den Schülerinnen und Schülern verteilt, die zeigte, wie positiv sie diese Erfahrung empfunden haben.