„jugend creativ“ 2024: KGH-Schülerin gewinnt internationalen Wettbewerb

Der Kunst-Differenzierungskurs im Jahrgang 9 hat erfolgreich am 54. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbank Raiffeisenbank teilgenommen. Unter dem Motto „Der Erde eine Zukunft geben“ konnten Kinder und Jugendliche ihre kreativen Ideen in Form von Bildern und Kurzfilmen entwickeln und sich künstlerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen.
Mariella Klein aus der Klasse 9c hat den Wettbewerb mit einem beeindruckenden Bild gewonnen. Das Kunstwerk zeigt eine Frau, die saubere grüne Luft aus einer Sauerstoffflasche atmet, und macht damit auf die Problematik der Luftverschmutzung aufmerksam. Mit ihrer kreativen und eindrucksvollen Darstellung hat sie die Jury überzeugt und den ersten Platz belegt.
Die Bundessiegerinnen und -sieger des Wettbewerbs werden im Juli/August 2024 an der traditionellen Bundespreisträgerakademie „jugend creativ“ teilnehmen. Dort haben die jungen Talente die Möglichkeit, ihre künstlerischen Fähigkeiten unter fachkundiger Anleitung weiter auszubauen oder neue kreative Wege zu entdecken. Darüber hinaus haben die Erstplatzierten in der Kategorie „Bildgestaltung“ die Chance, eine internationale Auszeichnung zu erhalten.

Wir gratulieren Mariella zur großartigen Platzierung: Herzlichen Glückwunsch!

Über den Wettbewerb:
Der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbank Raiffeisenbank ist einer der größten Jugendwettbewerbe weltweit. Er bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich künstlerisch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und ihre kreativen Ideen zu präsentieren. Der Wettbewerb wird jährlich unter einem wechselnden Motto durchgeführt und umfasst die Kategorien Bildgestaltung und Kurzfilm.

Austellung über Anne Frank

Das KGH beteiligt sich neben fast 600 Schulen bundesweit am 12. Juni 2024 am Anne Frank-Tag. Dieser Tag ist der Geburtstag, an dem das jüdische Mädchen in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden wäre. Der Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus findet in diesem Jahr unter dem Motto „Der Geschichte auf der Spur“ statt.

Zu diesem Anlass kann seit Montag, 10.06.2024 im kleinen PZ eine Ausstellung besucht werden, die sich der Biografie von Anne Frank und der Geschichte von Nationalsozialismus und Holocaust widmet. Dazu gibt es die Anne-Frank-Zeitung mit Tagebüchern und Briefen aus der Zeit des Nationalsozialismus verbunden mit der Frage, warum es wichtig sein kann, Ereignisse festzuhalten.

KGH-Schülerinnen rocken „Jugend musiziert“ 2024

Mit Miriam Stjepic und Helena Saad hatten es in diesem Jahr sage und schreibe gleich zwei Teilnehmerinnen vom KGH zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Deutschlands wichtigstem Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker, geschafft. Und beide haben herausragend abgeschnitten!

Helena Saad erspielte sich in der Kategorie „Gitarre solo“ in der Altersgruppe IV (das sind die Geburtsjahrgänge 2008 und 2009) mit 23 Punkten einen hervorragenden 2. Preis und konnte damit an ihre inzwischen zahlreichen Erfolge bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben anknüpfen. Schon mit 6 Jahren hat Helena mit der klassischen Gitarre begonnen und hat seitdem Unterricht bei Roman Viazovskiy an der Jugendmusikschule Heinsberg.

Miriam Stjepic war diesmal in der Kategorie „Duo Kunstlied“ angetreten. Ebenfalls in der Altersgruppe IV. Gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Felix Bongers aus Aachen erreichte sie einen herausragenden 1. Preis. Als einziges Duo in dieser Altersklasse mit der Höchstpunktzahl 25. Im Duo Kunstlied wird die Kombination aus Gesang und Klavier gewertet. Für den Wettbewerb hatten die Jugendmusikschule Heinsberg und die Musikschule Aachen ihre Kräfte gebündelt. Das Duo wurde dabei von Tiina Enckelmann (Gesang, JMS HS) und Marianne Reiser (Klavier, MS AC) betreut. Schon im letzten Jahr hatte Miriam beim Bundeswettbewerb einen 1. Preis in der Kategorie klassischer Gesang solo (AG III) gewonnen. Mit ihrem atemberaubenden Auftritt in Lübeck konnte sie dieses Ergebnis jetzt noch einmal mehr als bestätigen. In die sehr aufwendige Vorbereitung hatte sich zuletzt sogar noch der Komponist eines der Stücke aus dem Programm begeistert mit eingebracht.

Der Bundeswettbewerb fand in diesem Jahr über Pfingsten in Lübeck statt. Um zugelassen zu werden, musste man zunächst beim Regional- und Landeswettbewerb jeweils einen ersten Preis mit mindesten 23 von 25 maximal möglichen Punkten gewinnen. Antreten dürfen also nur die allerbesten aus insgesamt 170 Regionalwettbewerben, 16 Landeswettbewerben und den Ausscheidungsrunden in 3 Regionen der deutschen Auslandsschulen. Hier trifft sich also die absolute Elite von Deutschlands jungen Musikerinnen und Musikern und schon alleine die Zulassung zum Bundeswettbewerb ermöglicht in allen Bundesländern z.B. die Mitnahme dieser musikalischen Leistung als „besondere Lernleistung“ ins Abitur. 

Hohe Wahlbeteiligung bei der Juniorwahl 2024

Knapp 89% der wahlberechtigten Schüler:innen haben in der Wahlwoche ihre Chance genutzt und bei der Juniorwahl anlässlich der Europawahl 2024 ihre Stimme abgegeben. Darüber freut sich die Fachschaft Sozialwissenschaften/ Politik, die für die Organisation zuständig war, sehr und hofft, dass die Erstwähler:innen in der Schülerschaft dadurch ermutigt worden sind, auch bei der „echten“
Wahl dabei zu sein.
An dieser Stelle soll allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die in der Wahlwoche das Wahllokal betreut haben, herzlich gedankt werden. Ein großes Dankeschön geht auch an die Schüler:innen der 8c, die die knapp 500 Zettel ausgezählt haben. Das Gesamtergebnis aller teilnehmenden Schulen wird auf der Homepage der Juniorwahl (http://www.juniorwahl.de/) veröffentlicht.

Zur weiteren Einordnung der vorliegenden Ergebisse finden Sie hier die offiziellen Ergebnisse der Europawahl sowie die Auswirkungen auf die Fraktionen.

„Kreatives KGH“ bei der Einweihung des neuen Forums

Am Abend des 05.07.24 erstrahlte das KGH und besonders das neue Forum im Lichte künstlerischer Darbietungen der ganzen Schulgemeinschaft. Zum dritten Mal fand unter dem Motto „Kreatives KGH“ ein Abend voller Musik, Schauspiel, Kunst und Kultur statt – dieses Mal in Kombination mit der feierlichen Eröffnung des neuen Forums. Durch das neue Forum erhält unserer Schule moderne Unterrichtsräume sowie eine großzügige Aula. Mit neuester Technik ausgestattet, bietet dieser Gebäudeteil künftig den perfekten Rahmen für Schulveranstaltungen wie Karneval, Abiball und Weihnachtsfeiern. Bereits während der Demokratieoffensive des Kreises Heinsberg, als Martin Schulz zu Gast war, konnte das Forum seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Es ist ein Ort des Lernens, Staunens, Diskutierens und Feierns – ein großer Gewinn für das Schulleben am KGH.

Der Abend bot eine beeindruckende Vielfalt an Ausstellungen und Aufführungen. Im Forum präsentierten Schüler:innen aller Jahrgangsstufen ihre künstlerischen Werke und luden zu kreativen Mitmachangeboten ein. Musikalisch wurde der Abend durch Auftritte des Unterstufenchores, talentierter Solisten und der Orchesterklassen bereichert. Die Theater-AG und der Literaturkurs boten spannende Einblicke in ihre aktuellen Projekte, bevor der vokalpraktische Kurs zusammen mit dem Chor und der Schulband als krönender Abschluss die Stimmung mit ihrer Interpretation von „Let me entertain you“ zum Höhepunkt brachte.

Den feierlichen Teil der Veranstaltung begleiteten zahlreiche Reden. Herr Schröder eröffnete den Abend, Schülersprecherin Maya Braun dankte im Namen der Schülerschaft für die neuen Möglichkeiten, die das Forum bietet. Auch die Elternvertreterin Frau Heinrichs sowie der Architekt des Gebäudes, Herr Greven, kamen zu Wort und würdigten das gelungene Projekt. Frau Obsteter führte dabei als Moderatorin durch das Programm. Den krönenden Abschluss bildete die symbolische Schlüsselübergabe durch den Vertreter des Kreises Heinsberg, Herr Schneider, gefolgt von einem geselligen Sektempfang, bei dem alle Beteiligten und Gäste den Abend ausklingen ließen.

Ein großer Dank gilt allen, die durch ihr Engagement und ihre Unterstützung zum Gelingen dieses unvergesslichen Abends beigetragen haben. Das Kreisgymnasium Heinsberg hat mit dem neuen Forum nicht nur einen modernen Lern- und Veranstaltungsort gewonnen, sondern auch einen zentralen Treffpunkt, der das kulturelle und soziale Leben der Schule bereichert.

Auf Spurensuche in den Niederlanden

Unter dem Motto des diesjährigen Anne-Frank-Tags „Der Geschichte auf der Spur“ stand der diesjährige Austausch mit unserer Partnerschule Sint Ursula Horn in den Niederlanden.

Vor Ort in Horn lernten unsere Schüler:innen nicht nur Stadt und Schule, sondern auch das Monument of Tolerance kennen, das den über 800 getöteten Soldaten im Gebiet Leudal gedenkt – nationenübergreifend und deswegen besonders. Darauf aufbauend haben die Schüler:innen erste Ideen für ein eigenes Denkmal angestellt, welches sie einem gegenwärtigen Thema „bauen“ würden.
Beim Besuch am KGH stand der Austausch im Zeichen der Stolpersteine als Erinnerungsort beziehungsweise Art der Erinnerungskultur. Angelehnt an die bewegende Lebensgeschichte der Familie Frank, welche in der Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums thematisiert wurde, haben die Schüler:innen eigene Stolpersteine gestaltet und diesen besonderen Biografien oder gegenwärtigen Themen und Herausforderungen gewidmet.

Jeder Blick auf den Stolperstein soll zum Dialog anregen und die Wichtigkeit des Bewahrens von (Zeit)Geschichte und der aktiven Auseinandersetzung mit ihr unterstreichen. Sind auch eure Themen auch dabei? Wem oder was hättet ihr einen Stolperstein gewidmet?

Das Mathe-Känguru am KGH

Das Känguru der Mathematik war am 18. April zum mittlerweile elften Mal am Kreisgymnasium Heinsberg zu Gast. Im Gepäck hatte es die Aufgaben zum internationalen Känguru-Wettbewerb. Auch in diesem Jahr konnte der Multiple-Choice-Wettbewerb wieder viele Schülerinnen und Schüler für das Knobeln und die Mathematik begeistern. Aus den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 8 nahmen insgesamt 93 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil.

Die durchweg guten Ergebnisse all unserer Schülerinnen und Schüler zeigen, dass der Känguru-Wettbewerb nicht nur etwas für hochbegabte Mathematikerinnen und Mathematiker ist. Obwohl die Teilnehmerzahl am KGH ein wenig rückläufig war, gab es noch nie so viele Preisträgerinnen und Preisträger wie in diesem Jahr. Die Teilnehmer, die aufgrund ihrer Punktzahl einen Preis gewonnen haben, sind besonders hervorzuheben: Pia Pelzer (5b), Felix Elger (5a), Malte Wepner (7d) und Noah Vieten (8c) errangen einen dritten Preis. Max Meurders (6e), Linnea Lowis (6d), Antonia Lowis (7c) und Leo Ritterbecks (8d) erreichten mit ihren Punktzahlen jeweils einen zweiten Preis. Einen ersten Preis erreichten Robert Szkudlarek (6c) und Marsel Tillmanns (7d), die mit ihren Punktzahlen jeweils beide bundesweit zu den obersten zwei Prozent ihres Jahrgangs gehörten. Das begehrte T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“ (d.h. die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) am KGH erhielt in diesem Jahr Robert Szkudlarek. Das Kreisgymnasium gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern recht herzlich zu ihren Erfolgen und freut sich mit ihnen.

Abschließend sei hiermit schon mal angekündigt, dass das Känguru der Mathematik voraussichtlich am 20. März 2025 erneut durchs KGH springen wird.

Weltcafé zur Europawahl 2024

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so interessant wird und war überrascht wie flüssig das Gespräch lief.“
„Ich war generell positiv überrascht von dem Tag. Es war sehr interessant die unterschiedlichen Ansichten zu hören und die Politiker kennenzulernen.“
„Politik ist in der Praxis spannender als erwartet.“
Das sind einige Rückmeldungen nach einem Projekttag für die Jahrgangsstufen 10/Q1 rund um die anstehenden Europawahlen. Zu Beginn stand das Einarbeiten in verschiedene Themen, über die die Schüler:innen im Vorfeld abgestimmt haben. Danach wurden fünf Politiker:innen (Daniel Freund, Grüne/ Sabine Verheyen, CDU/ Norbert Spinrath, SPD/ Max Winkowski, Linke, FDP musste krankheitsbedingt absagen) im Forum begrüßt. Diese stellten sich in einem „Weltcafé“ jeweils  20 Minuten den Fragen der Schüler:innen, angefangen von „Asyl und Migration“ über „Frieden und Sicherheit“ bis hin zu „Klimapolitik in der EU“.

Die Fachschaft Sozialwissenschaften bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmenden und wir sind gespannt auf den Ausgang der Wahlen – sowohl in Europa als auch bei der Juniorwahl am KGH. Hoffentlich folgen möglichst viele Erstwähler:innen dem Motto: „Nutze deine Stimme.“

Mission Gehirn: Besuch im JuLab

Am 25. und 26. April waren wir mit der 8. Jahrgangsstufe im JuLab im Forschungszentrum Jülich und haben viel zum Thema Gehirn und Neurologie gelernt.

 

1. Tag: Am Morgen des ersten Tages hat zuerst ein Hirnforscher des Instituts für Neurologie im Forschungszentrum Jülich einen Vortrag zum Thema Gehirnforschung gehalten und anschließend viele unserer Fragen beantwortet. Er hat uns sogar ein echtes Gehirn mitgebracht, welches er uns dann Stück für Stück erklärt hat. Am Mittag bis Nachmittag des Tages, durften wir dann selber ein Hühnerherz erforschen. Erst haben wir das Hühnerherz, welches in Wachs eingehüllt worden war, in hauchdünne Stücke geschnitten und es dann auf zwei verschiedene Arten eingefärbt, um unter dem Mikroskop die Zellkerne besser sehen zu können. So konnten wir dann ein Hühnerherz ähnlich untersuchen, wie die Wissenschaftler im Forschungszentrum Jülich Gehirne untersuchen. Nachdem wir dann eine kleine Mittagspause eingelegt hatten, wurden wir durch das Institut für Hirnforschung geführt. In diesem hat man uns dann erklärt auf welche Weise die Hirne präpariert, geschnitten und durchleuchtet werden. Wir konnten unsere Hühnerherz Präparate auch so versiegeln, dass wir sie an Tag 2 mitnehmen durften

 

Tag 2: Am Morgen und Mittag konnten wir an uns selbst einige Test durchführen, um unser Gehirn zu prüfen, sprich: Demenztests, Augen- Hand Koordination etc. Zum Beispiel sollten wir Zahlen in Kreisen so verbinden, dass wir die Linie des Kreises perfekt treffen und dann weiter fortfahren. Außerdem sollten wir uns 10 Wörter merken und sie aufschreiben. Das gleiche mussten wir relativ in der Mitte und am Ende noch einmal machen, um zu sehen wie viele Wörter wir im Vergleich zum ersten Mal noch wussten. Danach wurden wir dann durch das MRT Zentrum des Forschungszentrums geführt, in welchem wir viel über die Technik und den Nutzen eines MRTs gelernt haben. Nach einer kurzen Mittagspause im Seecasino, wurde uns dann das Herzstück des Zentrums vorgestellt: Der Supercomputer, der für fast alle Forschungsoperationen des Zentrums essenziell ist und die Arbeit der Wissenschaftler erleichtert. Dieser Supercomputer ist aktuell der siebt stärkste Supercomputer in Europa, doch das neue Projekt des Jülicher Forschungszentrums übertrifft alle anderen Supercomputer in Europa um Längen. Der Computer mit dem Namen Jupiter wird der größte Supercomputer Europas und soll bereits Mitte 2025 fertiggestellt werden. Nachdem uns von einer Wissenschaftlerin berichtet wurde, was der Computer alles für das Forschungszentrum leistet, sind wir nochmal zurück ins JuLab gegangen, um die letzten zwei Tage Revue passieren zu lassen. Danach sind wir zurück nach Heinsberg gefahren und beendeten somit zwei sehr interessante Tage.

Die Busfahrt wurde durch den MINT-Fonds des zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg gefördert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

 

 

Paul Wichert (Klasse 8c)

Drei Tage Julab — drei Tage Spaß, Forschung und Erfolg

Am 12.03., 13.03. und 14.03.2024 fuhren wir, 14 Schüler und Schülerinnen und eine Lehrkraft, mit dem Bus ins JuLab. Dort lernten und experimentierten wir zum Thema „Digitale Informationsverarbeitung 1+1=10?!“. Es wurde getüftelt, gewerkelt und alles am Ende mit Erfolg belohnt.

Am ersten Tag gab es eine ausführliche Einführung in das Thema: Digitale Informationsverarbeitung 1+1=10?!. Danach gab es auch noch einen Ausblick auf die Themen und Aufgaben der nächsten Tage. Dann sind wir ins Schülerlabor gegangen und bekamen ein Heft mit Aufgaben zum Aufbau verschiedener Schaltbretter. Zu jedem Aufbau gab es eine Erklärung der einzelnen Stromkreise.

 

Am nächsten Tag bauten wir Taschenrechnerschaltungen aneinander. Nach der Mittagspause wollten wir den bisherigen Rekord von elf aneinandergebauten Taschenrechnerschaltungen brechen. Wir hielten alle zusammen und schafften knapp vor Ende der Zeit dreizehn aneinanderhängende Taschenrechnerschaltungen.


Am dritten Tag stand unter Anderem der eigenständige Bau eines Taschenrechners auf dem Programm, auf den wir uns die letzten zwei Tage vorbereiteten. Wir bauten bzw. löteten die Platine des Taschenrechners immer in kleinen Schritten. Die nächsten Teile erhielten wir immer vom Julab-Team, die uns auch erklärten, wie wir sie einbauen sollten. Zur Mittagszeit gingen wir wie immer zur Kantine und genossen das Essen. Nach dieser guten Stärkung konnten wir unsere Platinen endlich fertigstellen. Die neuen Taschenrechner können von -32 bis 32 addieren und subtrahieren.

In den Sommerferien werden sie uns zugeschickt, da leider ein Teil fehlte. Hoffentlich funktionieren sie hervorragend. Als Abschluss gingen wir wieder in den Sitzkreis und besprachen die Erlebnisse der letzten drei Tage im JuLab. Dann traten wir mit dem Bus die Heimfahrt an. Insgesamt können wir sagen, dass es drei sehr spannende und erfolgreiche Tage waren.

Die Busfahrt wurde durch den MINT-Fonds des zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg gefördert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Wir hoffen, dass die JuLab Besuche im nächsten Jahr genauso aufregend werden.

 

Autor:innen: Anna Schmitz, Valentin Ingenhütt, Antonia Lowis