Workshops EF

Workshop „Standortbestimmung“ in der Einführungsphase
Schülerinnen und Schüler reflektieren den Berufsorientierungsprozess der Sekundarstufe I. Ihr Sachstand wird analysiert. Um die Berufswahlkompetenz festzustellen, werden folgende Dimensionen thematisiert: Berufswahlsicherheit – von der eigenen Berufswahl überzeugt sein Flexibilität – die Akzeptanz, dass sich berufliche Ziele ändern können Selbstwirksamkeit – sich eine richtige Entscheidung zutrauen Berufswahlengagement – die Bereitschaft, sich um seine Zukunft zu kümmern * Berufliches Selbstkonzept – eine genaue Zukunftsvision haben.
Diese Analyse dient als Grundlage für den weiteren Entwicklungs- und Förderprozess in der Oberstufe bis zum Übergang in die Ausbildung bzw. das Studium. Dabei finden die Schülerinnen und Schüler bestenfalls auch realistische Alternativen zu ihrem Wunschanschluss. Das langfristige Ziel ist der Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt.

Workshop „Entscheidungskompetenz I“ in der Einführungsphase
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, was eine gute Entscheidung ausmacht. Ihre Entscheidungskompetenz wird gestärkt, indem sie Fähigkeiten und Wünsche übereinbringen, konkrete eigene Vorstellungen der Berufswelt entwickeln, innere und äußere Einflüsse identifizieren und analysieren persönliche Entscheidungskriterien nach Bedeutung gewichten, feststellen, welche persönlichen Ansichten mit den verschiedenen Erwartungen übereinstimmen, präventive Strategien zum Umgang mit Erwartungen und Konflikten kennenlernen und somit die Grundlage für eine durchdachte und bewusste Entscheidung schaffen. Dabei werden die Jugendlichen zunehmend selbstreflektierter.
Die Entscheidungskompetenz liegt grundsätzlich vor, wenn die Jugendlichen alle wichtigen Aspekte einer Entscheidung kennen und in der Lage sind, diese mit in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Organisation am KGH
Der erste Workshop soll zu Beginn der Einführungsphase nach der Kennenlernfahrt stattfinden. Der zweite Workshop folgt im zweiten Halbjahr vor den Berufsorientierungswochen. Beide Workshops werden von den Tutorinnen und Tutoren durchgeführt. Für beide Workshops wird der Berufswahlpass, welcher nach der Potenzialanalyse ausgeteilt wurde, benötigt.