Dem Weltall auf der Spur: Unser Tag im ETEC
Am 14. Januar 2026 besuchten wir, der Physik-Grundkurs der Q1, das Einstein-Telescope Education Center (ETEC) im Discovery Museum in Kerkrade als eine der ersten deutschsprachigen Schülergruppen. Im Mittelpunkt des Tages stand das geplante Einstein-Teleskop, um dessen Standort sich die Grenzregion bewirbt. Hierbei handelt es sich um ein internationales Forschungsgroßprojekt: ein riesiges, unterirdisches Interferometer, das Gravitationswellen untersuchen soll. Diese entstehen und werden messbar, wenn sich massereiche Objekte im All bewegen und dabei den Raum um sie herum verzerren.

Der Tag begann mit einem Film im „Erde-Theater“. Das ist ein rundes Kuppelgebäude, in dem man auf einem Glasbalkon steht, der sich einmal um die gesamte Innenseite zieht. Die Filmprojektion (eine virtuelle Reise durch das Universum) findet dann direkt unter den Füßen auf einer großen Fläche statt – man fühlt sich „mittendrin“. Danach folgte eine Vorlesung mit verschiedenen Experimenten und dem digitalen Avatar des niederländischen Wissenschaftlers Professor Gideon Koekoek, der die physikalischen Hintergründe erklärte. Herr Koekoek ist Professor für theoretische Physik an der Universität Maastricht mit dem Fachgebiet Gravitationswellen.

In anschließenden Workshops arbeiteten wir zu Themenbereichen wie Laserinterferometrie oder der Dämpfung von Schwingungen – Probleme, mit denen sich die Erbauer des Interferometers auseinandersetzen müssen. Zum Abschluss erstellten wir schließlich im „Kreativstudio“ eigene Projekte wie Videos oder Podcasts zum Einstein-Teleskop.


