Das KGH beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“
Am Montag, dem 02.03.2026, war das Dalton-Gymnasium Alsdorf Gastgeber des Regionalwettbewerbs von Jugend debattiert. Zahlreiche engagierte Schülerinnen und Schüler aus der Region kamen zusammen, um ihr Können im fairen und sachlichen Wettstreit unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmenden hatten sich zuvor in ihren jeweiligen Schulwettbewerben qualifiziert und traten nun in Vierergruppen gegeneinander an. Dabei vertraten jeweils zwei Debattierende die Pro- und zwei die Contra-Seite. Während die Streitfragen im Vorfeld bekannt waren, wurden die konkreten Positionen erst kurz vor Beginn der Debatte ausgelost – eine besondere Herausforderung, die spontanes Denken, Flexibilität und fundierte Argumentationsfähigkeit erforderte.
In der Altersstufe I (Klassen 8–10) setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen auseinander:
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Sollen Haustierhalter zum Abschluss einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden?
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Soll ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media eingeführt werden?
Jede Debatte war klar strukturiert und dauerte exakt 24 Minuten. Zu Beginn erhielt jede und jeder der vier Teilnehmenden zwei Minuten ungestörte Redezeit, um die eigene Position darzulegen. Es folgten zwölf Minuten freie Aussprache, in denen Argumente ausgetauscht, hinterfragt und weiterentwickelt wurden. Den Abschluss bildete ein einminütiges Schlusswort pro Person, in dem die wichtigsten Punkte noch einmal prägnant zusammengefasst wurden.
Bewertet wurden die Debattierenden von einer Jury, bestehend aus drei Jurorinnen bzw. Juroren sowie einer Zeitwächterin bzw. einem Zeitwächter. Entscheidend waren dabei Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Für das Kreisgymnasium gingen Mara Hanrath (9e) und Jonas Zierke (9a) an den Start. Beide zeigten starke Leistungen und überzeugten mit durchdachten Beiträgen und sicherem Auftreten. Trotz großer Konkurrenz reichte es in diesem Jahr leider nicht für die Qualifikation zum Regionalfinale. Dennoch können sie stolz auf ihre Teilnahme und ihren engagierten Einsatz sein.

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Seit nunmehr 20 Jahren fördert „Jugend debattiert“ sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung.
Die Initiative beginnt für Schüler ab Klasse fünf mit einer Unterrichtsreihe. Zuvor werden die Lehrkräfte fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, trainieren sie anschließend die Schüler im Unterricht. Ab Klasse acht können diese dann am Wettbewerb teilnehmen.
Bundesweit nehmen jedes Jahr rund 200.000 Schüler aus 1200 Schulen an dem Wettbewerb teil. Dem Regionalverbund Aachen-Heinsberg gehören insgesamt 22 Schulen an.
Weitere Informationen unter https://www.jugend-debattiert.de/
