Wer in den vergangenen Wochen durchs „Klevchen“ hinter unserer Schule spaziert ist, hat sie sicher schon bemerkt: die neue Gedenkstele, die an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert.

Anlässlich ihrer feierlichen Enthüllung fand am Volkstrauertag erstmals ein gemeinsames Gedenken der Stadt sowie der katholischen und evangelischen Kirche statt – ein bewegender Moment, zu dem auch Schülerinnen und Schüler des Kreisgymnasiums Heinsberg einen zentralen Beitrag leisteten.
Der Religionskurs auf Klasse 8, betreut von Frau Gebing, gestaltete die Fürbitten des Gottesdienstes und setzte ein eindrucksvolles Zeichen, indem die Schüler:innen Begriffe wie Erinnerung, Vertrauen, Respekt, Vielfalt, Mut und Hoffnung auf Kartons schrieben und diese zu einer symbolischen „Brücke des Friedens“ zusammenfügten.
Bereits im vergangenen Schuljahr hatten dieselben Schüler:innen gemeinsam mit Jakob Gerhards, dem Initiator der neuen Stele, eine Ausstellung zu den Stolpersteinen an unsere Schule geholt. Sie führten ihre Mitschüler:innen durch die Ausstellung, erklärten Schicksale, stellten Bezüge zur heutigen Zeit her und leisteten damit einen wichtigen Bildungsbeitrag im Sinne des historischen Erinnerns.

Dass sie nun auch beim Gedenken an der neuen Stele mitgewirkt haben, ist Ausdruck ihrer anhaltenden und tiefen Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für so viel Engagement bei einem so bedeutenden Thema!