Aus alter Wurzel neue Kraft – Ausstellung Berresheim 2020

Die Fachschaft Kunst hat sich am vergangenen Sonntag mit dem Fahrrad auf die Spurensuche gemacht. Es war eine Tour, die sich an den Wurzeln von Tim Berresheim orientiert. „Aus alter Wurzel neue Kraft“ war der Titel der Ausstellung. Gemeinsam mit Schülern des KGH und der Grundschule Wassenberg haben Tim und sein Team eine Werkreihe erstellt, die an verschiedenen biografisch verankerten Orten ausgestellt wurden. Wir haben den Tag sehr genossen und uns an den Kunstwerken erfreut. Es war eine schöne und sehr interessante Zusammenarbeit!

Es geht wieder los – Informationen zum Schulstart unter Corona-Bedingungen vom 05.08.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Das neue Schuljahr naht mit großen Schritten, in einer Woche geht es wieder los!

Die Pandemie-Situation macht es aber erforderlich, dass wir weiterhin den Schulbetrieb daran anpassen. Am vergangenen Montag hat das Schulministerium (endlich) umfangreiche Informationen zu den Rahmenbedingungen des künftigen Unterrichts mitgeteilt. Einerseits ist es das erklärte Ziel, zum regulären Unterricht im Präsenzmodus zurückzukehren, andererseits machen die gerade wieder bundesweit steigenden Infektionszahlen deutlich, dass dies nur unter Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen möglich sein wird.

Vorerst bis zum 31.08.2020 gilt daher eine umfassende Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen in NRW. Auf dem Schulgelände, im Gebäude und auch im Unterricht ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In einzelnen Fällen (etwa aus unterrichtlichen Erfordernissen heraus oder in Prüfungssituationen oder aus medizinischen Gründen) kann davon abgesehen werden, wenn dafür ein Mindestabstand von 1,5 m zu den nächsten Personen eingehalten werden kann. Lehrer*innen können die Masken abnehmen, wenn und solange sie den Mindestabstand einhalten können. Das bedeutet zugleich, dass Essen und Trinken nur möglich sind, wenn die Mindestabstände eingehalten werden. Das Pausenfrühstück soll daher in der großen Pause bzw. in der Mittagspause auf dem Schulhof eingenommen werden. Um Abstände in den Pausen überhaupt möglich zu machen, werden wir diese staffeln, so dass nur etwa die Hälfte der Schülerschaft gleichzeitig Pause hat. Die genauen Regelungen hierzu werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben und zu Schuljahresbeginn in den Klassen und Kursen besprochen. Bitte beachten Sie, dass der Ganztag die Nutzung mehrerer Masken pro Schultag erforderlich macht. Die Anschaffung dieser Masken liegt bei den Familien, sie werden nur noch im Ausnahmefall von den Schulen gestellt. Hinweise zur Nutzung und Reinigung solcher Masken finden Sie hier:

www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen.html?L=0#c12767.

Der Unterricht kann sowohl in Klassen als auch in klassenübergreifenden Kursen stattfinden (Religionsunterricht, Differenzierungsbereich, Oberstufe). Er beginnt am kommenden Mittwoch für die Jahrgangsstufen 6 bis Q1 in der 1. Stunde mit dem Klassenleiter / der Klassenleiterin bzw. beim Tutor / der Tutorin. Für die Stufe Q2 beginnt der Unterricht in der 2. Unterrichtsstunde mit der entsprechenden LK-Schiene. Die Einschulung der neuen Fünftklässler erfolgt in zwei Veranstaltungen am kommenden Mittwochvormittag. Genauere Informationen, welche Klasse zu welcher Veranstaltung eingeladen wird, folgen für die entsprechenden Klassen in Kürze.

Anwesenheit und Sitzpläne werden dokumentiert, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können. Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten stehen wie bisher in den Unterrichtsräumen bereit, die Räume werden permanent gelüftet. Der Sportunterricht (auch Schwimmunterricht) findet wieder statt. Hier ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der aktiven Teilnahme am Unterricht aufgehoben. Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien in der Regel im Freien stattfinden. Die weiteren Regeln für den Sportunterricht werden die Fachlehrer*innen mit den Klassen und Kursen besprechen. Die gründliche Reinigung oder Desinfektion der Hände nach dem Sportunterricht ist verpflichtend. Auch der Musikunterricht kann stattfinden. Gemeinsames Singen ist aber nur außerhalb geschlossener Räume möglich. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Blasinstrumenten.

Ganztags- und Betreuungsangebote können wieder aufgenommen werden. Wir prüfen derzeit noch, inwieweit das angedachte AG-Angebot unter Corona-Bedingungen möglich sein wird. Die Verpflegung durch den Mensa-Betreiber „isswas“ ist – allerdings nur eingeschränkt – wieder möglich. Das warme Mittagsessen muss bis auf weiteres noch entfallen. Nähere Informationen hierzu folgen noch.

Schüler*innen mit relevanten Vorerkrankungen können von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden. Dazu müssen die Eltern schriftlich darlegen, dass im Falle einer Covid-19-Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht. Die Schule kann hierzu ein ärztliches Attest verlangen. Wer die Schule voraussichtlich länger als sechs Wochen nicht besucht, muss ein ärztliches Attest beibringen. Im Einzelfall kann die Schule auch ein amtsärztliches Gutachten einholen. Eine Befreiung vom Präsenzunterricht zum Schutz von im Haushalt lebenden vorerkrankten Angehörigen ist nur noch im begründeten Einzelfall und nur noch vorübergehend möglich. Hierzu muss ein ärztliches Attest, das die Erkrankung des Angehörigen bescheinigt, beigebracht werden. Die Befreiung vom Präsenzunterricht entbindet aber nicht von der aktiven Mitarbeit zur Erreichung der Bildungsziele. Wer vom Präsenzunterricht befreit ist oder aufgrund eines Corona-Verdachts oder eines positiven Tests zuhause in Quarantäne bleibt, erhält Distanzunterricht und ist verpflichtet, diesen wahrzunehmen. Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht gleichwertig und erfüllt somit die Schulpflicht. Die Leistungen des Distanzunterrichts werden – anders als bisher – künftig bewertet. Der Distanzunterricht kann sich also in Zukunft auch negativ auf die Bildung von Noten auswirken. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen. Hierfür werden von der Schule besondere Vorkehrungen getroffen, die dem Schutz des einzelnen dienen.

Wer Symptome einer Corona-Infektion aufweist (insbesondere Erkältungs- bzw. Magen-Darm-Symptome), darf die Schule nicht besuchen oder ist nach Hause zu schicken bzw. von den Eltern abzuholen und bis zu deren Eintreffen zu separieren. Im Falle eines Schnupfens ohne weitere Symptome soll das Kind zunächst 24 Stunden zuhause beobachtet werden. Treten keine weiteren Anzeichen auf, ist die Teilnahme am Unterricht wieder möglich, ansonsten ist eine weitergehende Diagnostik durch den Hausarzt erforderlich. Ich bin gehalten, Ihnen und euch in diesem Zusammenhang die Nutzung der Corona-Warn-App zu empfehlen. Im Rahmen von Schule macht dies nur Sinn, wenn das Smartphone auch auf dem Schulgelände im Lautlos-Modus betrieben wird bei eingeschalteter Bluetooth-Funktion. Darüber hinaus ist die Handy-Nutzung grundsätzlich nicht gestattet. Es gelten die Schulordnung und die darin enthaltenen Ausnahmen.

Sofern Ihre Familie Urlaub im Ausland gemacht hat, überprüfen Sie bitte unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html ob sie in einem Risikogebiet waren und lassen Sie sich ggf. testen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Internetseite des NRW-Gesundheitsministeriums.

Soweit zu den Regelungen, die unmittelbar an die Vorgaben des Ministeriums anknüpfen. Darüber hinaus arbeiten wir gerade an der weiteren Digitalisierung von Schule und Unterricht. Es laufen derzeit Planungen zur Anschaffung diverser Gerätschaften. Insbesondere soll in diesem Schuljahr der Einsatz von Tablets im (Präsenz-)Unterricht verstärkt erprobt werden. Anforderungen an für das Lehrerkollegium anzuschaffende Endgeräte, die der Schulträger bereitstellen wird, werden gerade erarbeitet. Ebenso bemühen wir uns um Endgeräte für Schüler*innen aus Haushalten der Existenzsicherung, die sonst nicht am Distanzlernen teilnehmen könnten. Sollten Sie Bedarf für ein solches Leihgerät haben, teilen Sie dies bitte dem Klassenlehrer bzw. Tutor oder direkt der Schulleitung mit. Eine Arbeitsgruppe wird das Konzept des Distanzlernens in Verbindung mit der am Schuljahresende durchgeführten Evaluation überarbeiten, damit wir für weitere Schließungsszenarien gerüstet sind. Hierzu gehört auch, dass die Nutzung des Videokonferenztools „MS Teams“ zunächst bis zum Ende des Kalenderjahres befristet ist. Wir prüfen bis dahin auch andere Videokonferenzsysteme und warten insbesondere gespannt auf die vom Land NRW angekündigte Videokonferenzsoftware.

Die Rückkehr zum „Regelbetrieb“ von Schule ist also keineswegs eine Rückkehr zum früher gewohnten Schulalltag. Die vielen Änderungen und Regelungen, die die Pandemie nach wie vor erforderlich macht, werden viel Disziplin bei der Umsetzung von uns allen verlangen. Da in den kommenden Tagen weitere Regelungen konkretisiert werden müssen, beachten Sie bitte wieder regelmäßig die Nachrichten, die wir über die bekannten Kanäle Moodle, Newsletter und Homepage veröffentlichen werden. Wir werden die getroffenen Maßnahmen auch nach Unterrichtsbeginn ständig überprüfen und wenn nötig und möglich auch anpassen.

Ich wünsche jetzt schon allen Schülerinnen und Schülern trotz der Einschränkungen Vorfreude auf das Wiedersehen und einen guten Start in das neue Schuljahr!

#HSbestrong

Christof Schröder

Schulleiter

Das war’s! – Update vom 29.06.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Das wohl ungewöhnlichste der letzten 50 Schuljahre ist zu Ende gegangen. Wir alle dürfen jetzt im positiven Sinne Abstand davon und voneinander nehmen.

Verabschiedet haben wir am letzten Samstag in zwei stimmungsvollen Festakten unsere diesjährige Abiturientia. Sie stand unter dem Licht des Abimottos „Circus Abigalli“ und schaffte den Spagat zwischen einer fröhlichen Feier und einer festlichen Zeugnisverleihung. Ein besonderes Highlight schenkte der Förderverein den Abiturientinnen und Abiturienten, indem er Hastenraths Will zu zwei Auftritten engagieren konnte.

Auch in diesem Jahr wurden die Abiturientinnen und Abiturienten mit einer Abiturgabe des Kreisgymnasiums verabschiedet, die in diesem Jahr von der Künstlerin Elke Thomas kreiert wurde.

Einige Impressionen zu den Abiturfeiern stellen wir auf Facebook und Instagram ein. Allen, die zum Gelingen dieser unvergesslichen Veranstaltungen beigetragen haben (ich würde sicher welche vergessen, wenn ich versuchen würde, sie alle aufzuzählen), gilt mein herzlicher Dank!

Auch die Abiturleistungen können sich sehen lassen. Allein die Traumnote 1,0 gab es viermal! Ein knappes Drittel der Stufe erzielte eine „1“ vor dem Komma. (Nur) Zwei Prüflinge schafften das Abitur nicht, erreichten aber immerhin die Fachhochschulreife. Viele Türen stehen euch allen nun offen, das ganze KGH wünscht euch das Beste für eure Zukunft! Gut gemacht!

Rückblickend begann das Schuljahr 2019/20 wie ein gewöhnliches Jahr, das allerdings zwei wesentliche Veränderungen mit sich brachte: eine neue Oberstufenleitung und einen neuen Schulleiter. Herr Kleinlosen kennt sich glücklicherweise seit Jahren mit der Thematik der Oberstufe aus. Die zusätzliche verwaltende Tätigkeit hat er mit Mut und Einsatz angenommen und auch im Dschungel der durch Corona bedingten Änderungen und Neuerungen sicher im Blick gehabt. Im kommenden Schuljahr wird die Oberstufe noch einmal größer werden. Denn ein eher kleiner Jahrgang verlässt die Schule mit dem Abitur, während ein großer Jahrgang in die Oberstufe hineinwächst. Und die Herausforderung wird nicht kleiner werden, da auch die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten Sonderbedingungen erhalten werden.

Das zweite Schulhalbjahr wurde zu einem mittelprächtigen Kuriositätenkabinett. Nach einer Schließung wegen Sturms, bei der ich mich noch sehr über die nicht wirklich guten Kommunikationswege zwischen Verwaltung(en) und Schule(n) wunderte, fand ich mich am Altweibertag plötzlich in der Turnhalle als Clown kostümiert und auf einem Tisch stehend wieder, als ich die Karnevalsveranstaltung der Mittelstufe wegen einer gefundenen Fliegerbombe abbrechen und die Schule evakuieren lassen musste.

Aber am Aschermittwoch war dann wirklich alles vorbei! Corona änderte den Ablauf des gesamten zweiten Schulhalbjahres. Keine Klassenarbeiten oder Klausuren mehr, und über weite Strecken keine oder nur ganz kleine Schülergruppen in der Schule. Stattdessen „Lernen auf Distanz“. Wir haben versucht, uns möglichst schnell an die neue Situation anzupassen. Über die vielen Unwägbarkeiten, Fragen und Neuplanungen, die am KGH erforderlich wurden, habe ich in den früheren Newslettern ausgiebig berichtet. Eine letzte coronabedingte Neuigkeit muss ich an dieser Stelle mitteilen: Leider muss auch die Klassenfahrt der künftigen Stufe 6 nach Xanten abgesagt werden. Unter den jetzt (und mindestens bis Ende August) geltenden Bedingungen wird eine Klassenfahrt wenig Spaß machen, ist das Programm nur sehr eingeschränkt machbar. Und die Verantwortung etwa für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen läge allein bei den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern. Eine in unserem Sinne flexible Lösung (Abwarten, wie die Lage sich entwickelt) konnte mit der Leitung der Jugendherberge leider nicht gefunden werden, da auch diese wirtschaftlichen Zwängen unterliegt. So kam es am vergangenen Freitag zu der Absage. Das bedeutet, dass in diesem Fall Stornierungskosten anfallen, die, weil es eine Reise im Inland ist, derzeit nicht vom Land NRW übernommen werden. Ich bin daher in Gesprächen mit der Kreisverwaltung und hoffe, dass der Schulträger hier eine Lösung findet (übrigens auch für die anderen abgesagten inländischen Fahrten).

Im Rückblick auf dieses Schuljahr werden wir feststellen können, dass Vieles, das gerade in der Corona-Lage spontan und kurzfristig geregelt und organisiert werden musste, von allen Beteiligten doch recht gut umgesetzt wurde. Gleichzeitig ist aber allen bewusst, dass es auch noch reichlich Verbesserungsmöglichkeiten und -bedarf gibt. Aus diesem Grund haben wir in der letzten Woche eine Evaluation des Distanzlernens gestartet. Sofern Sie daran noch nicht teilgenommen haben, holen Sie dies bitte über Moodle noch bis zum Ende dieser Woche nach. Sie helfen damit, dass wir uns auf weitere Phasen des Distanzlernens besser einstellen können.

Was mich mit Stolz erfüllt, ist die Erfahrung, dass alle am Schulleben Beteiligten – Schülerschaft, Eltern und Lehrerkollegium, aber auch die Erweiterte Schulleitung, das Sekretariat und das Hausmeisterteam – vom ersten Tag an gemeinsam nach Lösungen gesucht haben. Von diesem Miteinander, das in den allermeisten Situationen wirklich toll funktioniert hat, lebt unsere Schule. Es ist ein unschlagbarer Vorteil, dass wir es geschafft haben, die Schule im Konsens durch dieses Schuljahr zu bringen. Das bedeutet ja nicht, dass es nicht auch widerstreitende Ansichten gab. Die Handelnden waren aber immer an einer guten Lösung für möglichst viele Beteiligte orientiert. Daher muss und darf ich mich an dieser Stelle bei wirklich ALLEN ganz herzlich bedanken! Wenn wir so gemeinsam weiterhin an der Zukunft des KGH arbeiten, braucht uns davor nicht bange zu sein!

Anfang März wurde auch der Parkplatz verlegt, und eine Baustelle ist entstanden. Sie soll später unser neues Forum werden. Sicherheitshalber wird der Kampfmittelräumdienst während der Sommerferien prüfen, ob sich hier weitere Fliegerbomben verstecken. Der neue Parkplatz ist größer, bedeutet aber zugleich einen längeren Fußweg zur Schule. Leider ist er in den letzten Wochen noch nicht gut genug angenommen worden. Das führt bisher zu Unmut der Anwohner der Linderner Straße. Aber für den Schuljahresbeginn ist außerdem mit einem Verkehrschaos zu rechnen, das in den letzten Wochen nur ausgeblieben ist, weil relativ wenig Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in der Schule waren. Ich bitte deshalb nochmal eindringlich darum, die Kinder entweder auf dem Parkplatz an der AOK abzusetzen oder eben auf unserem neuen Parkplatz aussteigen zu lassen.

Die Personalsituation am Kreisgymnasium hat sich im Laufe des Schuljahres immer wieder verändert. Es hat drei Dauererkrankungen im Kollegium gegeben, die zu vertreten waren, und insgesamt fünf Schwangere, die im Laufe des Schuljahres in den Mutterschutz gegangen sind und zum Teil auch bereits entbunden haben. Dafür sind Vertretungslehrkräfte im Einsatz gewesen, mit deren Hilfe der ausfallende Unterricht aufgefangen werden konnte. Hinzu kam aber auch eine große Bereitschaft der festen Belegschaft, den Unterrichtsausfall wenn nötig zu übernehmen. Das hat uns besonders im ersten Schulhalbjahr sehr geholfen. Unterrichtskürzungen konnten so vermieden werden! Mein großer Dank gilt daher an dieser Stelle dem Kollegium!

Herr Busch, der auch im neuen Schuljahr am KGH bleibt, hat uns seit Anfang Dezember verstärkt. Wir haben nach den Osterferien Unterstützung bekommen von Frau Walder und Frau Kewitz, um die Ausfälle von Lehrkräften, die zu den Risikogruppen zählen, zu kompensieren. Sie werden nach den Sommerferien langfristigen Beschäftigungen an anderen Schulen nachgehen. Frau Kreutz und Frau Peters sind Anfang Mai aus der Erziehungszeit in den Dienst zurückgekehrt. Frau Klinkhammer, die schon länger an unserer Schule aktiv war, konnten wir leider nicht weiter beschäftigen. Aus persönlichen Gründen verlässt uns auch Frau Müller, die es in die rheinland-pfälzische Heimat zieht. Wir wünschen ihnen allen alles erdenklich Gute für die berufliche Zukunft!

Zum Schuljahresende tritt Herr Krings, ein echtes „KGH-Urgestein“, das unzählige Schülergenerationen im Musikunterricht erlebt haben und der z. B. das jährliche Solistenkonzert schon in den 90er Jahren initiiert hatte, in den verdienten Ruhestand. Ebenso verlässt der stellvertretende Schulleiter Herr Lengert das Kreisgymnasium und wird das Dasein als Pensionär genießen. Ich bin ihm persönlich sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung und seinen Rat im vergangenen Schuljahr. Seine Begleitung des neuen Schulleiters war für die gesamte Schule von großer Bedeutung. Wir haben uns darauf verständigt, die offiziellen Verabschiedungen im September nachzuholen, wenn die Voraussetzungen für eine solche Feier hoffentlich günstiger sind. Das Verfahren zur Bestimmung eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin ist wegen Corona derzeit ausgesetzt. Die Bezirksregierung wird eine kommissarische Lösung finden.

Damit bin ich bei einem Ausblick auf das neue Schuljahr angekommen. Das Schulministerium hat in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass man nach den Sommerferien den Regelbetrieb der Schulen anpeilt: „Vorrangiges Ziel ist es, nach Maßgabe der Hygienevorschriften einen geregelten, durchgehenden schulischen Lernprozess und eine kontinuierliche Bildungslaufbahn für alle Schülerinnen und Schüler im gesamten Schuljahr zu ermöglichen.“ Die Hygieneschutzregeln sollen dafür gelockert, aber nicht vollständig abgeschafft werden. Die Teilnahme am Distanzlernen soll – sofern es noch einmal notwendig werden sollte – verpflichtend werden. Kinder aus Familien, die Leistungen zur Existenzsicherung beziehen, sollen ein eigenes Endgerät erhalten. Zu Beginn des neuen Schuljahres soll es ein landesweites Videokonferenztool geben. Lehrerfortbildungen zum Bereich Distanzlernen sollen geschaffen werden. Digitale Endgeräte sollen nach einer Pressekonferenz, die die Ministerin Frau Gebauer am heutigen Tag gegeben hat, allen Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung gestellt werden. Was dies alles konkret für das KGH bedeuten wird, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen. Wie werden die Maßnahmen, die auf diese Ankündigungen folgen werden, zu gegebener Zeit prüfen und bewerten.

Auch über Fördermaßnahmen äußert sich das Ministerium, geht aber davon aus, dass dies schulinterne Maßnahmen sein werden. Eine Unterstützung der Schulen zum Beispiel durch externe Partner werde geprüft. Wir haben bereits vereinbart, dass die Förderkurse am KGH in den ersten Wochen des neuen Schuljahres dazu dienen sollen, Lücken aus dem abgelaufenen Halbjahr aufzuarbeiten. Dies gilt insbesondere für Schülerinnen und Schüler, die am Distanzlernen nicht bzw. kaum teilgenommen haben. Auf den Zeugniskonferenzen sind dazu schon Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen und Lehrern benannt worden. Eine Ausweitung zu Beginn des Schuljahres ist möglich.

Der Ganztagsbetrieb soll wieder aufgenommen werden. Das bedeutet auch ein Wiederanlaufen des Mensabetriebs und der entsprechenden AG-Angebote.

Die kommende Stufe Q2 erhält veränderte Rahmenbedingungen, die ein bundesweit vergleichbares Abitur 2021 ermöglichen sollen. Die Abiturprüfungen werden gegenüber dem bisher geltenden Rahmenplan um eineinhalb Wochen verschoben. Eine erweiterte Aufgabenauswahl, wie sie die Schulleiterinnen und Schulleiter der Gymnasien des Kreises Heinsberg der Bezirksregierung und dem Ministerium bereits Anfang März auch für das diesjährige Abitur als Lösung vorgeschlagen hatten, ist für den kommenden Jahrgang angedacht. Es bleibt aber abzuwarten, ob (und ggf. wie) es dazu kommt. Weitere Informationen dazu sollen zu Beginn des nächsten Schuljahres folgen.

Mit diesem Ausblick möchte ich das alte Schuljahr beschließen. Sie sehen, dass es Planungen für die kommende Zeit gibt, aber es ist auch klar, dass sich aus den Ankündigungen des Schulministeriums natürlich weitere Fragen ergeben werden, die mit der Umsetzung an unserer Schule verbunden sind. Darum kümmern wir uns zu gegebener Zeit – und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam auch weiterhin tragfähige Lösungen für die anstehenden Herausforderungen finden werden.

Es bleibt mir noch, euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Ihnen, liebe Eltern, erholsame Ferien zu wünschen – zuhause oder sonstwo. Wir sehen uns wieder in alter Frische und mit neuer Energie ab dem 12. August 2020! – Bleibt gesund!

#HSbestrong

Christof Schröder

SchulleiterDas war’s! – Update vom 29.06.2020

Schuljahresende – Update vom 21.06.2020

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Das Schuljahr nähert sich dem Ende, und daher möchte ich noch einige Informationen weitergeben, die z. T. auch auf das vor uns liegende neue Schuljahr eingehen.

Die Jahrgangsstufe Q2 hat abgesehen von den in der kommenden Woche anstehenden Nachprüfungen alle Abiturprüfungen absolviert. Am vergangenen Dienstag haben die Schüler*innen ihre Ergebnisse erhalten, die zu einem guten Teil sehr erfreulich ausgefallen sind. Ab morgen (22.06.2020) laufen die Nachprüfungen zum Abitur.

Zur Zeit laufen auch die Planungen für die Abiturfeier am 27. Juni.
Wir möchten das Abiturzeugnis gerne in zwei Veranstaltungen jeweils an die Hälfte der Stufe übergeben. Die erste Veranstaltung soll um 10 Uhr beginnen, die zweite um 13 Uhr. Die Vorbereitungsgruppe hat sich entschieden, die Jahrgangsstufe alphabetisch aufzuteilen, so dass für alle Abiturient*innen mit Nachnamen von A-K die Veranstaltung ab 10 Uhr gedacht ist, für alle übrigen die Feier ab 13 Uhr. Ganz herzlich eingeladen sind jeweils die Abiturient*innen mit ihren Eltern. Es werden natürlich alle Hygienevorgaben eingehalten. Ich bitte um Verständnis, dass (neben einigen Ehrengästen und Kolleg*innen) aus Gründen des Infektionsschutzes keine weiteren Personen teilnehmen können.

Für alle übrigen Jahrgangsstufen laufen gerade besonders die Bücherrückgabe und die Vorbereitung der Zeugnisse. Sie sind schon darüber benachrichtigt worden, wann welche Klasse die Bücher zurückgeben soll (einige Termine sind bereits absolviert). Bitte achten Sie darauf, Ihren Kindern ALLE geliehenen Bücher mitzugeben. Dies ist besonders wichtig, weil wir sonst die Bücherausgabe nach den Sommerferien nicht gewährleisten könnten.

Die Zeugniskonferenzen finden am Montag (Sekundarstufe I) und Dienstag (Sekundarstufe II) statt. Daher ist der Montag ein unterrichtsfreier Studientag. Die Zeugnisse werden von Dienstag bis Freitag beim letzten jeweiligen Präsenztermin der Klassen ausgegeben.

In der kommenden Woche möchten wir noch eine Evaluation des Distanzlernens durchführen. Dazu wird über Moodle ein Fragebogen bereitgestellt, der von den Eltern ausgefüllt werden soll. Nähere Informationen dazu folgen noch in einem gesonderten Newsletter. Unser Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie das Lernen auf Distanz – falls nötig – in Zukunft weiter verbessert werden kann. Dafür sind Ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Hinweise elementar wichtig. Die Ergebnisse werden in den Gremien der Schule zu Beginn des Schuljahres besprochen werden.

Nach aktueller Erlasslage müssen alle für den Zeitraum bis zu den Herbstferien geplanten Klassen- und Studienfahrten ins Ausland abgesagt werden. Die entstehenden Stornierungskosten werden vom Land NRW übernommen werden. Das betrifft die Studienfahrten der Stufe Q1 (dann Q2) und die Klassenfahrt in die Niederlande in der Stufe 7 (dann 8).

Bei den übrigen Klassenfahrten obliegt es der Schulleitung, mit „strengem Maßstab“ zu prüfen, ob diese Fahrten stattfinden können. Nach Rücksprache mit den Klassenleiter*innen muss ich daher entscheiden, auch die andere Fahrt der Stufe 7 (dann 8) in den Schwarzwald abzusagen. Dies geschieht u. a. aus Gründen der Gleichbehandlung. Darüber hinaus weiß zur Zeit niemand, wie die Bedingungen solcher Fahrten Anfang September aussehen werden. Möglicherweise werden wir uns dann eingestehen müssen, dass die Fahrten aus gesundheitlicher Sicht doch hätten stattfinden können. Aber zum derzeitigen Stand ist zum Beispiel eine lange Busfahrt, bei der alle Teilnehmer eng beieinandersitzen, m. E. nicht tragbar. Der soziale Mehrwert einer solchen Fahrt ist außerdem sehr fraglich, wenn Zimmer nur teilweise belegt werden können und Maskenpflicht und Abstandsregeln weiterhin gelten sollten. Auch Unternehmungen vor Ort müssten umgeplant oder abgesagt werden, da etwa ein Ausflug ins französische Elsass nicht durchgeführt werden dürfte. Da die Stornokosten gestaffelt ansteigen, muss die Fahrt im Sinne einer Schadensbegrenzung bereits jetzt abgesagt werden (derzeit knapp 30%).

Schwierig daran ist die derzeitige Erlasslage – vor allem dahingehend, dass das Land NRW die Übernahme der Stornokosten ausschließlich für die Fahrten ins Ausland zusagt. Für die Fahrten in den Schwarzwald werden diese Kosten also derzeit nicht übernommen. Da ich dies nicht für fair (und auch nicht für sachlogisch) halte, bin ich derzeit in Gesprächen darüber, wer und ggf. in welchem Umfang in der Lage ist, diese nicht unerheblichen Beträge zu übernehmen. Das Budget der Schule gibt dies jedenfalls nicht her. Wir prüfen auch, ob eine alternative Fahrt der kommenden Stufe 8 ein Jahr später zu Beginn der Stufe 9 möglich ist.

Dieselben Aspekte gelten grundsätzlich auch für die nach Xanten geplante Fahrt der Stufe 5 (dann 6). Diese Fahrt könnte mit der jeweiligen Klasse aufgrund der dann folgenden Klassenneubildung zur Stufe 7 auch nicht nachgeholt werden. Klassenfahrten sind i. d. R. nicht kurzfristig buchbar, sondern müssen mit viel Vorlauf von i. d. R. über einem Jahr geplant werden. Außerdem sind die Stornierungskosten bereits jetzt recht hoch (über 50%). Wir sind daher noch in Gesprächen darüber, ob die Stornierung der Fahrt bis nach den Sommerferien hinausgezögert und damit die weitere Entwicklung abgewartet werden kann, ohne dass die Stornokosten noch weiter steigen. Sollte dies nicht möglich sein, werden die Klassenlehrerinnen und ich dazu in der kommenden Woche noch eine Entscheidung treffen.

Liebe Schulgemeinschaft, diese „Absageritis“ der letzten Monate, beginnend mit Exkursionen, die schon Ende Februar stattgefunden hätten, ist sicherlich ärgerlich. Allerdings sind für die Durchführung solcher Fahrten vielfältigste Ebenen zu berücksichtigen, deren Einschätzung gerade durch die erforderlichen Hygienevorkehrungen nochmals deutlich erschwert worden ist. Ganz gleich, ob solche Entscheidungen aufgrund vorgegebener Erlasse zwingend zu treffen waren oder in meinem Ermessen als Schulleiter lagen, können Sie mir glauben, dass das keinen Spaß macht und daher auch nicht leichtfertig geschieht.

Die Klassenlehrer*innen und LK-Lehrer*innen sind gebeten, über alternative Aktionen nachzudenken (Exkursion, Kursfeten etc.) – soweit diese dann wieder möglich sind. Uns allen ist bewusst, dass dies aber nur einen begrenzten Ersatz für die ausgefallenen Fahrten bedeuten kann.

Den Abiturient*innen der Q2 wünsche ich viel Erfolg für die letzten Prüfungen!

Ich wünsche allen Schüler*innen einen angenehmen letzten Schultag und möglichst gute Zeugnisse und Lehrer*innen gutes Durchhaltevermögen für eine letzte anstrengende Schulwoche des Schuljahres 2019/20!

#HSbestrong

Christof Schröder
Schulleiter

Vorankündigung: Ein weiterer (und vorerst letzter) Newsletter ist noch für das kommende Wochenende vorgesehen.

Berufsberatung in den Ferien

Ein außergewöhnliches Schuljahr neigt sich dem Ende zu. In den Sommerferien starten traditionell die ersten Bewerbungen für eine Ausbildung oder ein Duales Studium im Jahr 2021. Manche Bewerbungsfristen stehen schon vor der Tür.
Daher macht Herr Biernath von der Arbeitsagentur speziell die Schüler*innen der Q1 noch einmal auf das Angebot der telefonischen Berufsberatung aufmerksam, das er auch in den Ferien anbietet.
Für eine einfache Kontaktaufnahme bieten sich die Hotline

02431 / 8099 – 500

oder die Mailadresse

 Aachen-Dueren.152-BBvE@arbeitsagentur.de

an.

Schulöffnung, Teil 3 – Update vom 05.06.2020

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Heute (05.06.2020) wurden die mündlichen Abiturprüfungen im vierten Abiturfach der Stufe Q2 abgeschlossen und zugleich auch die letzten Nachschriften der schriftlichen Abiturprüfungen absolviert. Damit steigt für die Abiturient*innen jetzt die Spannung im Hinblick auf die Mitteilung der Ergebnisse auch der schriftlichen Prüfungen am 16. Juni.

Die Planungen für die diesjährige Abiturfeier am 27.06.2020 werden in der kommenden Woche weitergehen. Die genauen Rahmenbedingungen konnten in dieser Woche leider nicht abschließend geklärt werden.

Für die Stufe EF hat das Ministerium gestern analog zur Q1 nun doch nachträglich noch eine Möglichkeit zur freiwilligen Wiederholung des Schuljahres eingerichtet. Dies ist aber nur auf Antrag bei der Schulleitung und mit Zustimmung der Zeugniskonferenz möglich. Die dafür infrage kommenden Schüler*innen bzw. deren Eltern werden vom Oberstufenteam dahingehend beraten. Das auf Moodle eingestellte Dokument zur Leistungsbewertung wird in den kommenden Tagen entsprechend angepasst werden.

Das Verpflegungsangebot der Firma „Isswas“ wird in der zuletzt beschriebenen Form auch in der kommenden Woche fortgesetzt.

In den letzten Tagen wurde in den Medien häufiger über eine vollständige Schulöffnung noch vor den Sommerferien gesprochen. Das Ministerium hat dazu heute eine weitere Schulmail veröffentlicht, in der die Rückkehr zum Regelbetrieb für die Grundschulen zum 15.06.2020 angekündigt wird. Für die weiterführenden Schulen heißt es dort aber:

„Im Gegensatz zu den Primarschulen ist an den weiterführenden Schulen eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden. […] Daher gelten im Bereich der allgemeinbildenden weiterführenden Schulen die […] getroffenen Regelungen grundsätzlich fort. Dennoch ist die Zeit bis zu den Sommerferien dafür zu nutzen, insbesondere nach dem Ende der Abschlussprüfungen den Präsenzunterricht auszuweiten. Die bisher erarbeiteten und kommunizierten Organisations-, Prüfungs- und Unterrichtskonzepte der Schulen bieten hierfür die Grundlage.“

Ob eine solche Ausweitung des Präsenzunterrichts noch möglich ist, werden wir in der kommenden Woche prüfen. Da wir im Vergleich zu anderen Schulen bereits relativ viel Präsenzunterricht anbieten und die Nachprüfungen zum Abitur auch noch in der letzten Unterrichtswoche stattfinden, halte ich dies aber für eher unwahrscheinlich – auch und vor allem vor dem Hintergrund der geltenden Schutzmaßnahmen.

Weiter heißt es in der heute veröffentlichten Mail: „Natürlich unter dem Vorbehalt, dass sich das Infektionsgeschehen auch weiterhin rückläufig bzw. konstant entwickelt, soll daher nach den Sommerferien der Regelbetrieb in allen Schulformen wiederaufgenommen werden. Diese Zielsetzung zum Start in ein neues Schuljahr 2020/2021 verfolgen alle 16 Bundesländer […].“

Damit schafft das Ministerium erstmals eine Perspektive für den Start in das kommende Schuljahr. Ich hoffe, dass die Einschätzung zutreffend ist und eine Art Normalbetrieb nach den Sommerferien möglich wird.

Allen Familien wünsche ich ein schönes Wochenende!

#HSbestrong

Christof Schröder
Schulleiter

Berufsberatung in Corona-Zeiten

Die Agentur für Arbeit, die am KGH die Berufsberatung für Schüler*nnen durchführt, stellt ihr aktuelles Beratungskonzept vor:
Die aktuell durch die Corona Pandemie verursachte Situation stellt uns alle vor Herausforderungen, die ein flexibles Agieren erfordert. Wann wieder eine persönliche Beratung in der Agentur für Arbeit oder am KGH stattfinden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Bis zur Schließung der Schulen konnten nicht alle Schüler*innen der Stufen Q1 und Q2 , die einen dringenden Beratungs- und Vermittlungsbedarf haben, unser Dienstleistungsangebot in Anspruch nehmen. Schüler*innen mit noch unklaren Berufs- und Studienplänen oder mit Fragen zu Ausbildung und Studium können ab sofort die neue regionale Hotline  02431 / 8099 – 500 verwenden, um mit Herrn Biernath in Kontakt zu treten. Für die individuelle Vorbereitung der Beratung steht außerdem ein Online-Anmeldeformular zur Verfügung, das per E-Mail verschickt werden kann. Alles Weitere kann dann schnell und persönlich besprochen und geklärt werden.

Aufgepasst und mitgemacht: Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Wintersemester 2020/21 kann starten!

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die Details und Termine zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das aktuelle Wintersemester 2020/21 mitgeteilt:

„Am 1. Juli 2020 öffnen die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung. Die Bewerbungsfrist für Neuabiturientinnen und Neuabiturienten für das Zentrale Verfahren endet für das Wintersemester 2020/2021 am 20. August 2020. Diese Frist gilt auch für weitere Studiengänge, für die die Vergabe von Studienplätzen über die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert wird. […]

Als Vorlesungsbeginn für Studienanfängerinnen und Studienanfänger in diesen Studiengängen wird der 2. November 2020 angestrebt. […]

Ab dem 2. Juni 2020 können sich auch Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung bereits in den vergangenen Jahren erworben haben („Altabiturientinnen und Altabiturienten“), auf den Seiten der Stiftung für Hochschulzulassung unter www.hochschulstart.de über die geänderten Fristen im Zentralen Vergabeverfahren informieren.“

Die gesamte Pressemitteilung der HRK finden Sie hier.

Schulöffnung, Teil 3 – Update vom 31.05.2020

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

In der vergangenen Woche haben wir die Schulöffnung fortgesetzt. Jede/r Schüler*in ist nun wieder einmal in der Schule gewesen. Viele haben sich zum ersten Mal seit Monaten getroffen, und entsprechend groß war und ist das Bedürfnis, sich auszutauschen. Und dennoch sind wir von einem „normalen“ Schulalltag noch weit entfernt. Insbesondere der Hygieneplan macht das unmöglich.

Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem derzeit noch die Abstandsregel, deren Einhaltung insbesondere in den Pausen und beim Abstellen oder Abholen der Fahrräder noch besser werden muss. Hinsichtlich der Fahrräder gilt es zu beachten, dass unbedingt der Fahrradkeller zu nutzen ist, da aufgrund der Baustelle die Abstellfläche außen zu klein ist. Für die Abstandsregel gilt die Faustformel, dass zwei Personen die Arme zueinander ausstrecken können müssen, ohne sich zu berühren. Nur dann ist es auch möglich, in den Pausen auf dem Schulhof die Mund-Nasen-Bedeckungen zum Essen, Trinken und Durchatmen abzunehmen!

Mit der Wiederaufnahme des Unterrichts rücken nun auch die Zeugnisse in den Blick. Grundsätzlich sollen alle Schüler*innen Zeugnisse für das zweite Halbjahr erhalten. Da die Bewertungsgrundlage für das zweite Halbjahr sehr gering ist, hat das Schulministerium die Leistungsbewertung im u. a. „Bildungssicherungsgesetz“ besonders geregelt. Die Auswirkungen für unsere Schule werden für die Sekundarstufe I bzw. II in gesonderten Schreiben dargelegt, die auf Moodle einsehbar sind (Stichwort „Leistungsbewertung“). Ich bitte darum, diese zur Kenntnis zu nehmen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Frank von den Driesch (Sekundarstufe I) bzw. Herrn Kleinlosen (Sekundarstufe II).

Die Stufe Q2 hat in der vergangenen Woche das schriftliche Abitur abschließen können. Erfreulicherweise sind nur wenige Nachschriften erforderlich, von denen die ersten am Freitag bereits stattgefunden haben. Am kommenden Mittwoch beginnen die mündlichen Abiturprüfungen; daher ist dieser Tag ein Studientag für alle anderen Stufen. Damit auch diese Prüfungen unter Einhaltung der Hygienestandards durchgeführt werden können, gibt es ein Informationsblatt, das für die Stufe Q2 auf Moodle abrufbar ist. Ich bitte euch darum, das Papier zu lesen und zu beachten! Der Q2 wünsche ich noch ein paar arbeitsreiche Tage und von Herzen viel Erfolg bei den Prüfungen!

Das Ministerium hat in einem am Freitag verbreiteten Erlass mitgeteilt, dass die Studienfahrten der Stufe Q1 im kommenden Herbst leider abzusagen sind. Die Stornokosten für solche Auslandsfahrten werden der Schule bzw. den Eltern erstattet. – Ob die geplanten Klassenfahrten der Stufen 5 und 7 (nach den Ferien 6 und 8) werden stattfinden können, muss von den Organisator*innen gemeinsam mit der Schulleitung noch geprüft werden. Dies wird nach Möglichkeit noch vor den Sommerferien entschieden.

Der Kennenlerntag der kommenden Fünftklässler soll nicht ausfallen. Allerdings muss der Ablauf den Corona-Bedingungen angepasst werden. Das Kennenlernen findet nach Klassen gestaffelt am 16., 17., und 18. Juni statt. Die Eltern werden entsprechend informiert.

Wir möchten nach derzeitigem Stand auch daran festhalten, eine Abiturfeier am 27.06.2020 ab 10 Uhr durchzuführen. Dazu arbeiten wir gemeinsam mit Schüler*innen der Stufe Q2 an mehreren Szenarien, die den Hygienevorschriften gerecht werden. Ein weiterer neuer Erlass schafft dazu Möglichkeiten, die wir aber noch genau ergründen müssen.

Ich wünsche allen Familien ein angenehmes Pfingstfest – und gute Gesundheit!

#HSbestrong

Christof Schröder
Schulleiter

Masken nutzen – aber richtig!

Hier finden Sie und Ihr einige Hinweise zum richtigen Umgang mit Mund-Nasen-Schutzmasken:

Die Stoffmaske sollte beim Betreten von bspw. Lebensmittelgeschäften, Apotheken oder öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen Situaiotnen, in denen gelegentlicher Kontakt mit anderen Personen zu erwarten ist, verwendet werden, bspw. in Schulen, beim Vorbeigehen an anderen Personen auf Fluren, in Aufenthaltsräumen oder Umkleidebereichen.

Es ist sicherzustellen, dass die Maske an den Seiten sowie um die Nase und den Mund herum richtig anliegt. Beim Abnehmen der Maske dürfen ausschließlich die Stoffbänder bzw. Schlaufen berührt werden. Beim Abnehmen dürfen weder der vordere Bereich der Maske noch die Augen oder die Nase berührt werden. Anschließend sollten sofort die Hände gewaschen werden.

Stoffmasken sind KEINE Schutzausrüstung für Personen, die an COVID-19 (‚Corona‘) erkrankt sind, oder bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht.

Masken aus Baumwolle können zusammen mit der übrigen Kleidung bei 60°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Handwäsche in möglichst warmer Seifen- oder Waschmittellauge ist ebenfalls möglich.

Masken müssen entsorgt werden, wenn sie Löcher haben, oder die Bänder bzw. Schlaufen Anzeichen von Abnutzung aufweisen.

Eine bereits getragene Maske darf NICHT an andere Personen weitergegeben werden!