Gänsehaut pur – das KGH bei der Aachener Chorbiennale

Alle zwei Jahre findet in Aachen ein absolutes Kulturhighlight statt, die CHORBIENNALE! Und schon zum zweiten Mal war auch das KGH mit der Chorklasse aus der Jahrgangsstufe 6 aktiv beteiligt. Im Rahmen des WDR-Schulchorprojektes gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler das Eröffnungskonzert im „Kulturzentrum Straßenbahndepot“.

Chorbiennale 2019

Im ersten Teil des Konzertes präsentierten die fünf verschiedenen Schulchöre eigene ausgewählte Stücke. Der KGH-Chor unter der Leitung von Jacqueline Nelissen zog hier mit „Thank you for the music“ und „A million dreams“ das Publikum in seinen Bann. Den spannendsten Teil des Projektes stellte jedoch der zweite Teil des Konzertes dar. Hier vereinigten sich alle Schulchöre zu einem gemeinsamen großen Chor. Allein schon die Anzahl von ca. 200 aktiven Sängerinnen und Sängern beeindruckte. Passend zum Thema der diesjährigen Chorbiennale „Nordklang“ wurden dem Publikum nun verschiedene mystische Chorstücke präsentiert. „Days of Beauty“ und „Tundra“ von Ola Gjeilo, „Eatnemen vuelie“ aus dem Film „Frozen“ sowie als Abschluss „Adiemus“ von Karl Jenkins ließen die Zuhörer in eine andere Welt abtauchen. Wie sehr diese Darbietungen faszinierten, wurde spätestens bei dem nicht enden wollenden Applaus deutlich. So endete ein Konzert, das man so schnell nicht vergessen wird, mit lauter strahlenden und zufriedenen Gesichtern.

Große Eröffnung unseres Wasserspenders

Letzte Woche hat sich ein heimlicher Superstar ins KGH geschlichen: Während einige für Aquaman ins Kino müssen, haben ihn andere in unserer Mensa im Durchgang zum Q2-Raum entdeckt: Das KGH hat jetzt einen Trinkwasserspender – den Aquaman! Hier können ab sofort alle KGH-ler ihre Wasserflaschen mit Tafelwasser oder auch gekühltem Sprudelwasser auffüllen.

Die Schülerfirma Tree-Aqua hatte dafür am Donnerstag, dem 13.06.2019, zu einer großen Eröffnung eingeladen und zusammen mit dem Hausmeister, Herrn Nobis, sowie Herrn Lengert den Wasserspender symbolisch eröffnet. Dabei konnte die Schülerfirma Tree Aqua auch ihre erste Kollektion an handbemalten Wasserflaschen vorstellen, welche großen Anklang fanden und direkt unter dem Wasserspender ausprobiert wurden.

Eröffnung Wasserspender 1

Die Schülerfirma Tree-Aqua der UIII hatte sich zu Beginn des Schuljahres das Ziel gesetzt, Wassertrinken zu vereinfachen, denn wer kennt es nicht: Der Schultag ist lang, die Wasserflasche leer und passt nicht unter den Wasserhahn und der Bäcker in der Mensa hat auch schon zu. Daneben sollte es aber auch darum gehen, dem Müllproblem der Schule entgegen zu treten und ein Angebot zu schaffen, um Plastikflaschen – vor allem Einwegflaschen – zu ersetzen. Zu viele davon fliegen nämlich am Ende der Pausen über den Schulhof oder einfach in den Mülleimer.

Eröffnung Wasserspender 2

Dafür hat sich Tree-Aqua zum einen verschiedene Wasserspender-Angebote eingeholt und der Schulleitung vorstellen dürfen. Diese hat zusammen mit dem Kreis die Neuanschaffung des Wasserspenders möglich gemacht, wofür wir uns herzlich bedanken! Zum anderen hat sich die Schülerfirma aber auch intensiv mit dem Plastikproblem und seinen (globalen) Folgen auseinandergesetzt und Lösungen überlegt, wie man nachhaltiger und nebenbei auch gesünder konsumieren und leben kann. Heraus kamen wunderschön designte Wasserflaschen, welche die Schülerfirma von nun an regelmäßig an Langtagen zum kleinen Preis zum Kauf anbieten wird, sowie Ideen, wie man mit Müll kreativ umgehen kann.

In diesem Sinne: Think global – drink local. Viel Spaß am Wasserspender!

500 Jugendliche verbessern die Welt

Ein Zeitungsartikel von Anna Petra Thomas aus der Heinsberger Zeitung

KREIS HEINSBERG. Die Eckdaten sind beeindruckend: Über 85.000 junge Menschen haben im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) rund 3.400 soziale, politische und ökologische Projekte initiiert. Daran beteiligt waren am vergangenen Wochenende schätzungsweise über 160.000 Menschen aller Generationen in ganz Deutschland. „Uns schickt der Himmel“, lautete das Motto der Aktion.

In der Diözese Aachen war der BDKJ gemeinsam mit dem Bistum Träger der Aktion. Im Kreis Heinsberg beteiligten sich 22 Gruppen mit rund 500 Teilnehmern, wie Michael Kock vom regionalen Vorbereitungsteam am Ende erklärte. Damit habe sich die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zu 2013 zwar um die Hälfte reduziert, räumte er ein. Dabei habe es jedoch dieses Mal wieder sehr gute Projekte gegeben. „Die Luft wird dünner“, sagte Kock mit Blick auf die eingeschränkte Freizeit der jungen Menschen im Rahmen des ganztägigen Schulbetriebs. Zudem würde es für die Gruppen immer schwieriger, sich frühzeitig für ein Projekt festzulegen. „Das ist eine Haltungsfrage, kein Vorwurf“, betonte er.

In Erkelenz etwa bauten die Pfadfinder am Altenheim der Hermann-Josef-Stiftung einen Pavillon, renovierten das Gehege des Streichelzoos oder gestalteten das Treppenhaus. Die Pfadfinder aus Immerath renovierten zudem das Schächerhäuschen in der Nähe des Erkelenzer Krankenhauses. Das Event-Team des Cornelius-Burg-Gymnasiums baute in der Schule Stände zu verschiedenen Ländern auf, informierte, verkaufte landestypische Speisen zugunsten eines Projekts gegen Kinderarbeit. Die Firmlinge der Pfarrei Christ König schließlich fotografierten die Erkelenzer Spielplätze um der Stadt so einen guten Überblick über den aktuellen Zustand zu geben.

In Kooperation mit dem Nabu und der Gemeinde engagierten sich Pfadfinder und Firmlinge in Gangelt für eine Streuobstwiese. Da die Bäume dort mit zu viel Abstand gepflanzt worden waren, pflanzten sie Hecken und Sträucher in den Zwischenräumen.

An der Restaurierung des Spielplatzes an der Ophovener Mühle in Wegberg und dessen Ausstattung mit neuen Spielgeräten beteiligten sich die Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) aus Erkelenz. Dieses Projekt besuchte sogar der Aachener Bischof Helmut Dieser am Samstag.

In Heinsberg waren zwei neunte Klassen des Heinsberger Kreisgymnasiums mit ihren Religionslehrern aktiv. Zwei Gruppen entsorgten Müll und zupften Unkraut rund um die Schule und im Klevchen oder auf dem Heinsberger Burgberg. Eine andere Gruppe unterstützte die Heinsberger Tafel beim Umzug ihres Lebensmittellagers, eine vierte richtete eine Handy-Sammelstelle ein als Auftakt für eine dauerhafte Aktion zugunsten von Missio.

In Hückelhoven gestalteten die Messdiener Pflanzbeete am Kindergarten und engagierten sich im Altenheim St. Lambertus.

Mit den Grundkursen unterwegs… – Exkursion zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen

Am 16. Mai fuhren die Geschichtsgrundkurse nach Essen zum Gelände der Zeche Zollverein und besichtigten das Ruhrmuseum. Dort sahen wir uns die Sonderausstellung „Krieg.Macht.Sinn“ an. In vier Führungen stellten wir uns u.a. den Fragen: „Für wen macht Krieg Sinn?“ und „Warum werden auch demokratisch legitimierte Entscheidungen getroffen, die zum Krieg führen?“.

EF 2019 - Ruhrmuseum Essen

Während die eine Hälfte der Teilnehmer zunächst das Gelände der Zeche Zollverein erkundete, nahm die andere Hälfte an den ersten beiden Führungen durch die Ausstellung teil. In der Ausstellung wurden verschiedene Kriege vom 1. Weltkrieg bis zu den aktuellen Kriegen thematisiert, die nach bzw. seit dem 11. September 2001 geführt wurden. Die Führungen durch die Sonderausstellung dauerten je 90 Minuten und hatte einige interessante Exponate zu bieten.

In der Sonderausstellung wurde versucht, die Sinnfrage an Krieg im Allgemeinen aus verschiedenen Perspektiven zu beantworten. So war die Ausstellung eingerahmt von verschiedenen aktuellen Zitaten, z. B. der viel gescholtene Satz von Alexander Gauland, in dem der Nationalsozialsozialismus als „Vogelschiss der Geschichte“ verharmlost wurde oder auch der Satz: „Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt“, vom damaligen Verteidigungsminister Peter Struck, um aktuelle kontroverse Sinndeutungen von Krieg zu thematisieren. Dabei wurde auch deutlich, dass immer noch Kriege geführt werden, um Menschenrechte zu wahren, aber Krieg auch für bestimmte Teilnehmer aus eher fraglichen Gründen Sinn ergibt, in diesem Punkt wurde insbesondere auf die Rüstungsindustrie hingewiesen.

Neben der Sonderausstellung mit Führung hatten wir auch die Gelegenheit, die Dauerausstellung zur Geschichte des Ruhrgebiets zu betrachten.

KGH bei der Chorbiennale Aachen

Auch in diesem Jahr nimmt das KGH wieder an der Aachener Chorbiennale teil. Den Artikel zur Veranstaltung finden Sie hier.

Känguru-Wettbewerb am KGH

Auch in seinem Jubiläumsjahr (bundesweit der 25. Wettbewerb) war das Känguru der Mathematik wieder am Kreisgymnasium zu Gast. Bei seinem Besuch am 21. März konnte es mit seinem Multiple-Choice-Wettbewerb wieder viele Schülerinnen und Schüler für das Knobeln und die Mathematik begeistern. Aus den Jahrgangstufen 5, 6 und 7 hatten sich im Vorfeld insgesamt 127 Schülerinnen und Schüler zum Wettbewerb angemeldet.

Die durchweg guten Ergebnisse all unserer Schülerinnen und Schüler zeigen, dass der Känguru-Wettbewerb nicht nur etwas für hochbegabte Mathematikerinnen und Mathematiker ist. Besonders hervorzuheben sind die Teilnehmer, die aufgrund ihrer Punktzahl einen zusätzlichen Preis gewonnen haben: Melina Koskinas (VIb), Johanna von der Loo (VIa) und Mila Dyzak (IVd) errangen in ihren Altersklassen jeweils einen dritten Preis. David Deußen (VIb), Mattea Buschhüter (Vc) und Emilie Wolff (IVd) erreichten mit ihren Punktzahlen jeweils einen zweiten Preis. Einen ersten Preis erreichte Jette Küsters (VIb). Das begehrte T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“ (d. h. die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) am KGH erhielt in diesem Jahr Lilli Ritterbecks (Vb). Das Kreisgymnasium gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern recht herzlich zu ihren Erfolgen und freut sich mit ihnen.

Siegerehrung Känguru 2019

Den Wettbewerbstermin für das nächste Jahr kann man sich bereits jetzt im Kalender notieren: am 19. März 2020 wird das Känguru der Mathematik wieder durch das KGH springen.

 

Politik zum Ausprobieren – EF zu Gast am Landtag in Düsseldorf

Am vergangenen Donnerstag, den 16.05.2019 beging die gesamte Stufe EF einen Exkursionstag, den die Fachschaften Geschichte und Sozialwissenschaften organisierten. Dabei durften 100 Schüler*innen der Jahrgangsstufe das Besucherprogramm am Landtag in Düsseldorf durchlaufen. Dort durften die Nachwuchspolitiker*innen in die Haut der Landtagsabgeordneten*innen schlüpfen und selbst im Plenarsaal Platz nehmen. In der Einführung erkannte man Gelerntes schnell wieder und konnte es sogleich ausprobieren, als die Schüler*innen eine Sitzung des Landtages zur Veränderung des Wahlalters simulierten. Geleitet vom neuen Landtagspräsidenten Lukas von Helden, hatte jede Fraktion die Möglichkeit zu dieser Reform Stellung zu nehmen, bevor Nikita Steiger als Ministerpräsident eine flammende Abschlussrede zur Senkung des Wahlalters hielt.

Von der Simulation ging es anschließend zu den Politikern der Realität: Mit Arndt Klocke (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag), Thomas Schnelle (CDU-Abgeordneter für den Kreis Heinsberg) sowie Stefan Lenzen (FDP-Abgeordneter für den Kreis Heinsberg) standen uns drei aktuelle Landtagsabgeordnete eine Stunde lang für Fragen zur Verfügung. Von A wie Alltag eines Politikers bis Z wie zu wenig bezahlbarer Wohnraum in Heinsberg wurden sie von den Jugendlichen im modernen Multiplexkino des Landtags befragt. Die Fachschaft Sozialwissenschaften bedankt sich noch einmal herzlich bei den drei Abgeordneten, die auch nach der Interviewstunde geduldig Fragen beantworteten.

Voller neuer Eindrücke und vielleicht mit einer Idee, welche Partei für den einen oder anderen in Frage kommt, ging der Tag zu Ende. Doch schon in dieser Woche steht mit der Juniorwahl das nächste politische Ereignis an: Unter dem Motto „Diesmal wähle ich!“ sind die Schüler*innen dazu aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Wie würde sich das neue Europaparlament zusammensetzen, wenn sie – wie im Landtag debattiert – mitwählen dürften?

Besuch Landtag 2019

Gedenktafel enthüllt

Ein Zeitungsartikel von Johannes Bindels aus den Aachener Nachrichten

HEINSBERG-KIRCHHOVEN. Das Geburtshaus von Christian Schreinemachers in Kirchhoven – Vinn 61 war Schauplatz eines Festaktes zu einem Projekt, das mit der Enthüllung einer Gedenktafel für den als Widerstandskämpfer geehrten Christian Schreinemachers seinen vorläufigen Abschluss fand. Zum Festakt hatten der Verein für Gartenkultur und Ortsverschönerung Kirchhoven-Lieck sowie der Heimatverein Heinsberger Lande eingeladen.

Enthüllung Gedenktafel Christian SchreinemachersFoto: Johannes Bindels

Die Gedenktafel war das Ergebnis der Beschäftigung des Leistungskurses Geschichte am Kreisgymnasium Heinsberg mit dem Menschen Christian Schreinemachers, begleitet durch den Lehrer Benedikt Kleinlosen. Gemeinsam mit dem Oberbrucher Grafiker Hamid Alishahi hatten die Schüler die Gedenktafel entworfen, gestaltet und angefertigt. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Arnold Houf in der Kapelle in Vinn folgte im Beisein vieler Bürger – unter Teilnahme des 99jährigen Peter Meyers, Weggefährte und Freund Schreinemachers – und Vertretern aus der Politik ein wohltemperiertes Programm, moderiert von der Vorsitzenden des Heimatvereins Heinsberger Lande, Anna Petra Thomas. Die Bandbreite der Redebeiträge reichten von sachlicher Analyse und historischem Vergleich des Jugendlichen Christian Schreinemachers mit heutigen Jugendlichen bis zu berührend vorgetragenen Gedichtzeilen durch die Großgroßneffen und -nichten Schreinemachers. Für den musikalischen Rahmen sorgten mit Klezmermusik die Lehrerin Susanna Schael und die Schülerin Nathalie Esser auf ihren Violinen.

Die Bedeutung der Erinnerungskultur für das demokratische Gemeinwesen war der rote Faden bei allen Redebeiträgen. Stellvertretend für den Leistungskurs formulierte Yaro Reiners „Quintessenzen“: „Eine starke Erinnerungskultur muss gewährleistet sein. Die Jahre 1933 bis 1945 dürfen nicht nur als Teil der deutschen Geschichte betrachtet werden, sondern müssen bis in alle Ewigkeit als Mahnmal gegen Hass, Zerstörung, Mord und Genozid stehen“. Schreinemachers Tagebuch sei das Kernmaterial gewesen, das auch der Gestaltung der Gedenktafel liege. Karl Beumers, Autor des Buches, in dem Schreinemachers Tagebücher verarbeitet waren, wandte sich in seinem Redebeitrag an den anwesenden Landrat Stephan Pusch (CDU) mit den Worten: „Eines fehlt noch, nämlich die offizielle Anerkennung Christians als Widerstandskämpfer“.

Den Appell griff Pusch in seinem Grußwort auf: „ Schreinemachers hat die Nationalsozialisten nicht gemocht, sein Vaterland aber schon.“ Nicht anders lasse sich sein Widerstand gegen das nationalsozialistische Gedankengut deuten. Er habe sich – geformt von seinem christlichen Glauben – nicht von den braunen Machthabern vereinnahmen lassen und Zivilcourgage gezeigt. Auch wenn sich Sprünge in der Biografie zeigten, der Nazigegner hatte sich freiwillig – im Rahmen seiner Einberufung – zu den Fallschirmspringern gemeldet und als solcher 1941 auf Kreta den Tod gefunden. Bürgermeister Wolfgang Dieder und Ortsvorsteher Johannes Geiser betonten ebenfalls die Wichtigkeit des sich Erinnerns. „Nur wenn wir Geschichte kennen und wie heute lebendig werden lassen, werden wir die Zukunft verantwortungsbewusst gestalten“, hatte Geiser geendet.

In ihrem Grußwort hatte die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenberg, lobende Anmerkungen formuliert: „Mit der Gedenktafel am Geburtshaus von Christian Schreinemachers ist Ihnen ein beispielhaftes Heimatprojekt gelungen. Weil die beiden beteiligten Vereine gemeinsam mit dem Geschichts-Leistungskurs des Kreisgymnasiums auf Spurensuche gegangen sind, konnte eine Heinsberger Biografie erforscht und ins Gedächtnis gerufen werden. So werden Nachbarn und Passanten, Schülerinnen und Schüler angeregt, sich über den unermesslichen Wert der Freiheit und des Friedens Gedanken zu machen.“ Den Gedanken griff Stefan Lenzen, MdL (FDP), mit seinem Appell auf, bei den Wahlen Parteien mit rechtem Gedankengut nicht zu wählen.

Mit dem Schlusswort des Vorsitzenden Heinz-Peter Krüsemann (Verein Gartenkultur und Ortsverschönerung) endete ein gelungenes Projekt heimathistorischer Aufarbeitung.

Tolles Probewochenende in Lindlar

Vom KGH-Probewochenende aus Lindlar haben wir dieses Mal ein etwas anderes Gruppenfoto mitgebracht. Man erkennt, dass Struktur und eine klare Ordnung notwendig sind, wenn Musiker zusammen proben möchten.

Probewochenende 2019 1

Und so war einmal wieder Verlass auf die ca. 150 Schülerinnen und Schüler, die sich in den verschiedenen Ensembles (Streicher, Chor, Orchester) in die Arbeit stürzten. Vor allem der Samstag war mit etlichen Proben versehen, bei denen Konzentration und Zusammenarbeit gefragt war. Doch nicht nur der musikalische Fortschritt war für jeden einzelnen spürbar. Bei so einem Probewochenende werden querbeet durch alle Jahrgangsstufen Kontakte geknüpft, die für das Schulleben einfach unverzichtbar sind.

Probewochenende 2019 2

Wer die Schülerinnen und Schüler live in Aktion erleben möchte, sollte sich unbedingt folgende Termine im Kalender eintragen:

– 13.06.2019: Auftritt der 6er-Chorklassen bei der Chorbiennale in Aachen

– 28.06.2019: großes Sommerkonzert des KGHs in der Aula in Hückelhoven

Eine große Zuschauerkulisse wäre die schönste Anerkennung für die geleistete Arbeit.

p.s.: Das Foto entstand im Übrigen ohne vorherige Anleitung.

 

Schüleraustausch mit dem Athénée Thil Lorrain in Verviers

Inzwischen war ich schon so oft in Verviers, dass ich gar nicht mehr weiß, das wievielte Mal es diesmal war. Aber wie immer war es ein sehr gelungener und schöner Aufenthalt in Belgien vom 2. – 5. Mai.

Diesmal haben wir viel Neues über die deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien gelernt. Dabei durften einige Schüler bei 100,5 „aushelfen“ und ein Lied oder einen Jingle starten (hat’s jemand gemerkt?) oder nachempfinden, wie man sich auf dem Sessel eines Parlamentspräsidenten fühlt!

Und weil ein „gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt“, haben wir danach auch noch Sport getrieben: Mit einer Draisine ging es auf der stillgelegten Vennbahntrasse von Kalterherberg nach Sourbrodt und zurück. Leider hatten wir dabei ein paar Probleme mit einer widerspenstigen (Draisinen)kette, aber dank unserer Hobbymechanikerin Coralie musste niemand im Hohen Venn zurückgelassen werden!

Das Wetter hätte schöner sein können – es war ziemlich kalt und hat sogar geschneit – aber wenigstens bei unserer Outdoor-Aktivität sind alle trocken geblieben.

Auf der Rückfahrt stellten die meisten Teilnehmer dann fest, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein möchten, nur unsere „Seniorin“ mussten wir leider verabschieden: ein fünftes Mal wird sie nicht mitfahren können, weil ihre Austauschpartnerin bald Abitur macht!

Belgienaustausch 2019