Kreisschulsportfest Leichtathletik 2018

Am 13.06.2018 fand das alljährliche Kreisschulsportfest Leichtathletik in Erkelenz statt. Aufgrund vieler terminlicher Überschneidungen mit Klassenarbeiten und anderen Schulverpflichtungen reiste das KGH dieses Jahr leider nur mit jeweils einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2002-2005) an. Im Vorfeld wurden besonders die technischen Disziplinen, wie Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen zusammen mit Herrn Dumke und Frau Scharfhausen trainiert. Der Wettkampftag konnte also kommen.

In den sieben verschiedenen Disziplinen gingen immer drei Jungen und Mädchen an den Start, wobei jeweils die zwei besten Leistungen in die Wertung eingingen. Beendet wurde der Wettkampf durch die spannenden 4 x75m Staffeln, welche die zweite Staffel der KGH Mädchenmannschaft sensationell und mit deutlichem Vorsprung vor dem Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz und der ersten KGH-Staffel gewinnen konnte. Und so wurde es am Ende noch einmal spannend und die Favoritinnen aus Erkelenz mussten um den Kreismeistertitel zittern, denn auch zuvor konnten die Sportlerinnen des KGH die ein oder andere Disziplin für sich entschieden: Im 75m-Lauf blieben alle Läuferinnen (Johanna, Sarah und Nele) unter 12 Sekunden, im Hochsprung sprang Sarah die Besthöhe von 1,28m und im Weitsprung die Bestweite von 4,07m. Im 800m-Lauf musste sich Lea nur einer Läuferin geschlagen geben und lief mit 2:56 Minuten eine super Zeit, dicht gefolgt von Anouk mit 3:03 Minuten. Nur in den Wurfdisziplinen hatten die Mädchen teilweise das Nachsehen, so dass es am Ende dann doch „nur“ knapp für den Vize-Kreismeistertitel hinter dem Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz reichte.

Bei der Jungen-Mannschaft ging es ebenfalls schnell los. Damian lief Bestzeit über 75m und konnte auch im 800m Lauf, mit der zweitbesten Zeit von 2:28Minuten, überzeugen. In den anderen Disziplinen musste man sich leider den starken Teams aus Hückelhoven, Erkelenz und Geilenkirchen geschlagen geben und am Ende belegte man Platz 4.

Insgesamt war es ein schöner und spannender Tag für die Sportlerinnen und Sportler des KGH und alle sind schon jetzt motiviert für das nächste Kreisschulsportfest zu trainieren, um das Rennen um die Kreismeistertitel 2019 noch spannender zu machen.

 

Kreissportfest 2018

 

Für das KGH an den Start gegangen sind:

 

WK III Jungen: Levin N., Florian R., Lars N., Veit C., Damien B., Peter B., Christian S., Christian R., Jaden M., Mika B., und Moritz M.

 

WK III Mädchen: Eva G., Isabella S., Sarah K., Lea I., Anouk S., Johanna L., Maike M., Nele H., Johanna L., Alina S.

Eine gelungene Premiere

Ein kleines, aber sehr feines Konzert erlebten einige Sextaner-Eltern im PZ des KGHs. So hatte die Chorklasse der VI zu einem musikalischen Abend eingeladen, an dem sie ihre im Laufe des Schuljahres einstudierten Lieder zum ersten Mal auf einer Bühne präsentierten. Die Chorleiterin Jacqueline Nelissen hatte ein abwechslungsreiches Programm mit den Schülern vorbereitet. Kanons, Volkslieder, aktuelle Popsongs, das Repertoire war vielfältig und kurzweilig. Durch das Programm führten einzelne Schülerinnen und Schüler des Chores. Auch das geschah schon in einer bemerkenswerten Art und Weise. Somit kann man den ersten Auftritt des Chores wohl als rundum gelungen bezeichnen.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten musikalischen Auftritte des KGHs. An dieser Stelle möchten wir Sie daher schon einmal auf das Benefizkonzert am Mittwoch, den 27. Juni 2018, um 19.30 Uhr in der Aula Hückelhoven aufmerksam machen. Dort werden dann das Schulorchester und die Quinta-Chorklasse ihren großen Jahresauftritt haben.

 

Moderner Macbeth mit dem Profi-Coach

Ein Zeitungsartikel von Anna Petra Thomas aus der Heinsberger Zeitung

Heinsberg. Vorhang auf, ein kurzer „Schipp“-Laut, dann das doppelte Klatschen – und die Szene beginnt. Auch wenn das nur nachspielt war, an der Realität war es schon nah dran. Wer sich nun fragt, in welcher merkwürdigen Kulisse wir uns gerade befinden, dem sei die Antwort schnell gegeben. So klang es aus dem Lichthof des Kreisgymnasiums in Heinsberg, wo der Literaturkurs der Oberstufe fleißig für sein Stück probte.

Und wer sich nun fragt, was an einer gewöhnlichen Theaterprobe so besonders ist, dem sei gesagt: Es war auch keine gewöhnliche Probe.

Amira Bakhit stattete den Nachwuchskünstlern einen Besuch ab. Im Rahmen der Schultheatertage und in Kooperation mit dem „Akut“-Theater in Aachen bekommen Schulen die Möglichkeit, mit Profis zusammenzuarbeiten und mal „richtig“ gecoacht zu werden. Sie selbst ist Schauspielerin und Theaterpädagogin aus Hessen und besucht insgesamt sechs Schulen im Kreis Heinsberg.

Verbesserungsvorschläge

Nun war sie das erste Mal am Kreisgymnasium. „Sehr geil, von einer Emotion in die andere“, bilanzierte die Profi-Schauspielerin die Szene, die mit dem „Schipp“ und dem Klatschen begann. „Es ist super schön für das Publikum, zu sehen, wie es in dir rattert“, fügte sie hinzu. „Aber nimm dir Zeit“, hatte sie auch gleich einen Verbesserungsvorschlag dabei.

Die Szene, die gerade heiß diskutiert wurde, war ein Monolog von Lady Macbeth. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Thomas Ullm haben die Schüler nämlich die Tragödie „Macbeth“ umgeschrieben und in einen modernen Kontext gesetzt. Dabei ist Macbeth nicht mehr ein königlicher Heerführer, sondern ein Manager. Trotzdem bleibt der Wandel hin zum Tyrannen natürlich erhalten.

Mit allen Mitteln versucht der moderne Macbeth, Firmenchef in seiner Firma zu werden. „Also noch mal das Ganze – und denk an deine Pausen“, rief Amira Bakhit fordernd dazu auf, weiterzumachen. „Und du: Husch, Husch, zurück auf deinen Platz“, verwies sie einen Schüler, der noch nicht bereit war. Manchmal musste es eben auch strikt und rigide in der Probe zugehen. Trotzdem war sie immer dazu bereit, über Dinge zu diskutieren.

„Aus welchem Grund quatscht Macbeth Duncan tot, was meinst du?“, fragte sie in einer anderen Szene. „Keine Ahnung, ich hab das Ding nicht geschrieben“, hallte es zurück. Und die Antwort der Profi-Schauspielerin: „Sehr gut!“

Das wichtigste beim Schauspielern sei nicht der Text oder die Gänge zu kennen, das seien die Grundlagen, erklärte sie. „Selber die Möglichkeit haben, die Figur zu interpretieren, das ist es“, fügte Bakhit hinzu. Es gehe um Verständlichkeit. „Hinterfragt euch, was ihr auf der Bühne tut.“

Flüssiger, runder, mutiger

Ihre Worte schienen Wirkung gezeigt zu haben, denn zusehends wurden die Szenen flüssiger, die Dialoge runder und jeder Schüler mutiger. „Es ist schön, die kreative Arbeit, die Schüler und Lehrer gemeinsam über Monate hinweg leisten, zu sehen und zu unterstützen“, hob Amira Bakhit den besonderen Reiz hervor. „Und es macht Mega-Spaß, mehr Selbstbewusstsein aus den Schülern herauszukitzeln. Diesen „Mega-Spaß“ merkte man ihr in allen Szenen an. Dass sie nicht bei jeder neuen Wendung selbst auf der Bühne sprang, war wohl das Einzige. Obwohl sie es sogar zweimal tat, aber natürlich rein zu Demonstrationszwecken.

Diesen „Mega-Spaß“ hatten nicht nur sie und die Lehrer, auch die Schüler waren voll dabei. „Es ist echt super professionell“, resümierte Laura aus der Gruppe nach den intensiven mehr als drei Stunden. „Man fühlte sich wirklich wie im Theater, die Figuren bekamen eine ganz neue Tiefe und einen Hintergrund“, fügte Timo hinzu, obwohl er selbst an diesem Tag nicht die meiste Zeit auf der Bühne stand. „Ich glaube aber auch, dass wir gut noch mal ein paar Stunden mit Amira gebrauchen könnten“, so Laura.

Ob das wirklich der Fall ist, davon können sich alle Interessierten bald selbst ein Bild machen.

KGH-Schüler und -Lehrer sportlich aktiv beim City-Lauf in Erkelenz

Die Anzahl der KGH-Schüler beim diesjährigen Citylauf in Erkelenz war wie im Vorjahr zahlenmäßig klein, dafür starteten erstmalig vier Lehrerinnen und ein Lehrer gemeinsam auf der 10-km Distanz.

Beim 1,5 km Lauf gingen für das KGH Julian Zimmermann (5b) und Theresia Möller-Jessen (5e) an den Start. Sie gehörten in diesem Lauf zu den jüngsten Teilnehmern und überzeugten in diesem Feld mit tollen Zeiten und Platzierungen.

Der 3,2 km Lauf war für unsere Schülerinnen Julia Gerads und Patricia Schlebusch (beide 7c) ein besonderes Erlebnis. So sollten eigentlich zwei große Runden gelaufen werden, jedoch „verfuhr“ sich der Fahrradfahrer an der Spitze des Feldes, so dass es nachher für den Veranstalter nicht ganz nachvollziehbar war, wer welche Strecke gelaufen war und das Rennen somit nicht gewertet wurde. Gelohnt hat sich der Einsatz trotzdem, denn kurz nach Zieleinlauf hatten die beiden schon das begehrte Laufshirt übergestreift.

Im folgenden 5 km Lauf gelang Aurora Ahmeti (8e) mit einer tollen Zeit (27:23) der Sprung aufs Treppchen. Sie wurde in ihrer Altersklasse Dritte. Ebenfalls überzeugte Viktor Möller-Jessen (7b) mit einem couragierten Auftritt auf der immer schwüler werdenden Strecke. So war die Hitze auch schließlich der größte Gegner beim abschließenden 10 km-Lauf. Wie schon im vergangenen Jahr wurde den Läuferinnen und Läufern alles abverlangt. Den Kampf gegen den „inneren Schweinehund“ konnten Christina Bender, Anja Krägler, Felica Esser, Dagmar Weiss und Martin Laumen alle positiv gestalten und so freute man sich im Ziel über ein anstrengendes aber schönes Lauferlebnis.

Citylauf 2018

Das KGH kommt 2019 wieder nach Erkelenz. Ganz bestimmt!

Festakt im Jubiläumsjahr: Kreisgymnasium Heinsberg feiert 175. Geburtstag

Ein Zeitungsartikel von Anna Petra Thomas aus der Heinsberger Zeitung

Heinsberg. 175 überaus „lebendige Jahre“ sind es, die das Kreisgymnasium in seiner Geschichte durchlebt hat, wie Moderator und Lehrer Wilfried Houben bei der großen, offiziellen Geburtstagsfeier in der Heinsberger Begegnungsstätte treffend bemerkte. Sie waren geprägt von einer ständigen Weiterentwicklung mit zahlreichen Veränderungen, zugleich aber einer Kontinuität mit Blick auf die Vermittlung wesentlicher Grundwerte und nicht zuletzt immer wieder neuer Lehrer im Kollegium, die einst selbst Schüler des KGH – oder der Schule auf dem „Tintenhügel“ – waren.

„Wir haben allen Grund, stolz zu sein“, sagte Houben, der die Gäste zusammen mit seiner Kollegin Bernadette Gaebler begrüßte. Beide zusammen beleuchteten zunächst noch einmal die wesentlichen, historischen Daten der am 12. März 1843 als „Höhere Elementarklasse“ gegründeten Schule und informierten über die wichtigsten Aktivitäten im Jubiläumsjahr.

Die Glückwünsche des Kreises Heinsberg als Träger der Schule überbrachte Landrat Stephan Pusch. Stets habe sich das Kreisgymnasium als Schule mit Anspruch verstanden, erklärte er. „Und ich sehe das durchaus positiv.“ Trotz aller Tradition sei das Gymnasium eine moderne und zeitgemäße Schule. „Aus der elitären, höheren Lehranstalt ist eine volksnahe Schule geworden.“ Neben der Qualität habe sie jedoch auch Quantität zu schultern. „Es gibt Neubaupläne, und auch der Wunsch nach einem repräsentativen Veranstaltungsraum wird erfüllt“, verriet er. „Ich bin sicher, dass die Strahlkraft dieser Bildungseinrichtung hoch droben auf dem Berg über Heinsberg auch in Zukunft erhalten bleibt.“

Bei einem Besuch in der Schule sei ihm gerade erst wieder deutlich geworden, „mit welchem Elan diverse Gremien an der Konzeption neuer Angebote der Schule arbeiten, wie ideenreich diskutiert wird und wie weitreichend die Pläne der Schule sind“, erklärte Paul Palmen, Leitender Regierungsschuldirektor der Kölner Bezirksregierung.

Der jüngste Qualitätsbericht bescheinige ihr in fast allen Bereichen eine gute bis sehr gute Qualität. „Die Schule kann sich sehen lassen und braucht eine kritische Überprüfung nicht zu scheuen“, betonte er. An das Kollegium appellierte er, dafür zu sorgen, dass die Schule ihren hohen Ansprüchen auch künftig gerecht werde. Den Schulträger bat er, das Kreisgymnasium weiterhin wie ein „Aushängeschild in der westlichsten Region Deutschlands zu betrachten“.

Es sei ganz wunderbar, Geburtstag zu feiern, bemerkte Schulleiterin Annegret Krewald, die in einem Zwiegespräch mit ihrem Stellvertreter Joachim Lengert und mit einem Blick auf die historische Entwicklung des ihr zufolge einzigen Kreisgymnasiums in Nordrhein-Westfalen dessen wesentlichen Charakteristika herausarbeitete. Lehrer, Eltern und Schüler würden sich notwendigen Veränderungen gemeinsam stellen, erklärte Krewald, „nicht immer einig, aber im Konsens“. Das sei die Grundlage für eine solide Entwicklung.

Als „junge Eventmanager“ der Schule stellte der Moderator Schülersprecherin Jessie Küppers und ihren Stellvertreter Manuel Emmerich vor. Weitere Grußworte sprachen die Schulpflegschaftsvorsitzende Anja Heinrichs und der Vorsitzende des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen, Bernd Ingenhütt.

Für das Lehrerkollegium sprachen schließlich Stefanie Laumen und Caroline Wolff, beide ehemalige Schülerinnen. Die Schulzeit habe in ihnen Spuren hinterlassen, erklärten sie bei ihrem mit kleinen Anekdoten gespickten Rückblick auf das Schulleben, bevor Wolff betonte: „Auch wir wollen Spuren hinterlassen, und zwar gute.“

Weit mehr als nur Beiwerk waren die Beiträge der Schüler zu dieser kurzweiligen Geburtstagsfeier. Eine Hip-Hop-Vorführung aus dem AG-Leben gehörte ebenso dazu wie ein Einblick des Literaturkurses in sein neues Theaterstück, das eine moderne Adaption von Shakespeares Macbeth ist. Nicht zu vergessen das große Orchester, der Chor und die Gesangssolisten unter Leitung von Susanna Schael und Jacqueline Nelissen. Sie sorgten im Laufe des Abends immer wieder für besondere Gänsehautmomente und sicherten sich am Ende der dreistündigen Feier die Ovationen des begeisterten Publikums.

Geschenke gab es auch. Besonders erwähnt wurden der Apfelbaum mit vier Apfelsorten von der Janus-Korczak-Schule und die Bongos für das Orchester vom Musikverein Waldfeucht. Ein ganz besonderes Geschenk hatte der Vorstand des Heimatvereins der Heinsberger Lande mitgebracht: Er wird für die Sextaner des kommenden Schuljahres im Offenen Ganztag eine Heimat-AG anbieten. Zum gemütlichen Beisammensein nach der offiziellen Feier, die Lehrerin Sandra Braß organisiert hatte, spielten als Jazz-Trio Susanna Schael, Jörg Hartig und Marlon Schermuly.

Journalismusworkshop der KAS – Workshop zur Begabtenförderung oder Chance fürs Leben?

von Jil Ise

Vom 9.-14. März 2017 habe ich nach Empfehlung von Frau Heiliger erstmals an zwei Journalismus-Workshops der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) teilgenommen. Die ersten drei Tage fand ein Grundkurs „Journalismus für Einsteiger“ statt, bei welchem die Grundlagen des Journalismus, wie das Erlernen des Schreibens von verschiedenen Textarten und bestimmten stilistischen Elementen erlernt wurden. Durch die geringe Anzahl an Plätzen in den Workshops der Konrad-Adenauer-Stiftung ist eine sehr individuelle Förderung möglich, durch die ich sehr viel lernen mit mitnehmen konnte. Besonders positiv habe ich die angenehme Atmosphäre, durch einen Wechsel von Vortrag und praktischer Arbeit, sowie innerhalb und außerhalb des Büros empfunden. Es gab ein sehr gutes Arbeitsklima, mit einem tollen Team an Leitern, sowie einer wissbegierigen, engagierten, coolen Gruppe von Schülern.

Die Hauptaufgabe des Grundkurses war es eine Reportage über eine Person oder ein Ereignis auf der Kölner Domplatte zu verfassen. „Straßenmalerei – Meine Freiheit“ ist meine Reportage. Schreiben lernen, keine Frage, aber darum ging es nicht ausschließlich. Fotografieren, mit Personen in Kontakt treten und fürs Leben lernen. Über den eigenen Tellerrand hinaus schauen und den Horizont erweitern.

Im anschließenden Intensivkurs „Multimedia“, welcher mit einem Jugendpolitiktag verbunden wurde, hatten wir die Möglichkeit, in politische Geschehen einen Einblick zu bekommen, mit bekannten Journalisten zu sprechen und selbstständig zu berichten. Im Intensivkurs wurde eine erste Pressekonferenz abgehalten und wir als Teilnehmer des Workshops hatten am Jugendpolitiktag viele verschiedene Aufgaben. Personen interviewen, Geschehen beobachten, Vorlesungen und Politik-Workshops verfolgen und parallel den multimedialen Beitrag mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Tools schreiben und fertigstellen.

Mich persönlich haben die Workshops sehr gefördert und mir unbeschreiblich viel Spaß gemacht. Die Mischung zwischen einer großen Leistungsbereitschaft und individueller Unterstützung, sowie einer schönen Freizeit und Pausengestaltung haben die Workshops für mich unvergesslich gemacht.

Ehemaligentreffen im Rahmen des Schuljubiläums – save the date!

Am Samstag, den 08.09.2018 findet im Rahmen der Feierlichkeiten zu unserem 175-jährigen Bestehen ab 18.00Uhr ein Treffen für ehemalige Schüler und Lehrer des KGH statt. Weitere Informationen zu Anmeldung und Ablauf folgen beizeiten.

Neue Lernpartnerschaft mit Elteba

Stellen Sie sich vor, ein Schüler beschäftigt  sich ein Jahr vor dem Abitur in seiner Facharbeit mit der elektronischen Steuerung eines Fahrstuhls. Um es nicht bei der Theorie zu belassen, baut er mit Fischer-Technik ein Modell, das mit der Steuerung bedient wird. – Eine tolle Idee, nur bedauerlich, dass ein einziger Schüler das Glück hat, dieses praxisorientierte Projekt durchzuführen.

Falsch – die Steuerung wird zur Weiterarbeit im Unterricht des Informatik-Differenzierungskurses in Jahrgang 8 aufbereitet, eine positive Rückkopplung tritt ein.

 

Möglich wird dies alles dadurch, dass der Anfangsunterricht in Informatik in der 8.2 von Spezialisten der ELTEBA GmbH & Co KG Heinsberg, einem Fachunternehmen im Bereich Elektro-Technik und Elektro-Bau, begleitet und die für derartige Projekte erforderliche Programmiersoftware bereit- und vorgestellt wird.

Danach kann es dann losgehen, alles, was gebraucht wird, ist vorhanden, inklusive des nötigen Knowhows von Fachleuten. Bau und Steuerung des Fahrstuhlmodells warten darauf, in Angriff genommen zu werden.

 

Für das Kreisgymnasium Heinsberg kommt zu Frauenrath nun mit der ELTEBA GmbH & Co KG Heinsberg ein zweiter KURS-Lernpartner dazu, der das Portfolio der bereits bestehenden Kooperationsprojekte ergänzt. Im Rahmen der Initiative KURS – (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) – werden Informatikschülerinnen und -schüler des Kreisgymnasiums über gemeinsame Aktivitäten, bei denen die Programmierung und Inbetriebnahme kleinerer Anlagenmodelle im Mittelpunkt steht, an die unternehmerische Praxis herangeführt.

 

Schulleiterin Annegret Krewald freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird eine der Herausforderungen für unsere Schülerinnen und Schüler sein. Es ist gut, mit ELTEBA einen engagierten Partner an unserer Seite zu wissen, der in diesem Bereich zuhause ist. Die KURS-Partnerschaft mit ELTEBA schlägt eine Brücke von der Schule in die Wirtschaft und wird somit zu einem weiteren wichtigen Bestandteil im Berufsorientierungskonzept der Schule.“

 

Christoph Speis, einer der Geschäftsführer von ELTEBA dazu: „Ohne Elektrotechnik stehen moderne Maschinen still. Wir bieten den Heranwachsenden interessante Einblicke in das zukunftsweisende Feld der Elektroberufe. Gleichzeitig schaffen wir attraktive Perspektiven für eine berufliche Zukunft vor Ort.“

 

Begleitet wird die Partnerschaft durch Marlon Dahlmanns und Christof Leinders vom KURS-Basisbüro Heinsberg. Die Vereinbarungen werden im Rahmen der Bildungsinitiative KURS geschlossen, die die Industrie- und Handelskammern Aachen, Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie die Handwerkskammer zu Köln gemeinsam mit der Bezirksregierung Köln betreiben mit dem Ziel, ökonomische Bildung sowie Wirtschaft und Arbeitswelt systematisch im Unterricht zu verankern und die Schüler besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Von der auf Dauer angelegten Kooperation sollen beide Partner gleichermaßen profitieren.

KURS ist bei den 11 Schulämtern im Regierungsbezirk Köln angesiedelt und unterstützt interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften.

 

Jubi-Blog online!

Der Blog zu unserem Schuljubiläum ist online. Hier findet ihr Infos, Berichte und Fotos zu den Aktionen rund um unser 175-Jähriges. Also fleißig klicken, es lohnt sich – und zwar hier!

Känguru-Wettbewerb am KGH

Das Känguru der Mathematik war am 15. März zum fünften Mal am Kreisgymnasium Heinsberg zu Gast. Im Gepäck hatte es die Aufgaben zum internationalen Känguru-Wettbewerb. Auch in diesem Jahr konnte der Multiple-Choice-Wettbewerb wieder viele Schülerinnen und Schüler für das Knobeln und die Mathematik begeistern. Aus den Jahrgangstufen 5, 6 und 7 nahmen insgesamt 98 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil.

Die durchweg guten Ergebnisse all unserer Schülerinnen und Schüler zeigen, dass der Känguru-Wettbewerb nicht nur etwas für hochbegabte Mathematikerinnen und Mathematiker ist. Besonders hervorzuheben sind die Teilnehmer, die aufgrund ihrer Punktzahl einen Preis gewonnen haben: Paul Slangen (VIb), Emilie Wolff (Ve), Nicola Jansen (IVb) und Lynn Brudermanns (IVb) errangen einen dritten Preis. Mattea Buschhüter (VIc), Jule Joppen (IVb) und Franka Büskens (IVb) erreichten mit ihren Punktzahlen jeweils einen zweiten Preis. Einen ersten Preis erreichte Mila Dyzak (Vb). Sie hatte lediglich eine Aufgabe nicht richtig gelöst und gehörte damit bundesweit zum obersten Prozent ihres Jahrgangs. Das T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“ (d.h. die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) am KGH erhielt in diesem Jahr Mila Dyzak. Das Kreisgymnasium gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern recht herzlich zu ihren Erfolgen und freut sich mit ihnen.

Wer mag, kann sich den 21. März 2019 bereits im Kalender notieren, denn dann wird das Känguru der Mathematik wieder durchs KGH springen.

Känguruh 2018